Absage aus Mannheim -.- / Wohnungssuche in Tübingen 17. August 2007
Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Musik, Studium.add a comment
Tja, nun ist es so weit. Am Mittwoch lag die Absage aus Mannheim im Briefkasten. Über das Nachrückverfahren reinzukommen, ist unwahrscheinlich, da ich auf Platz 48 bin und nur 20 Studienplätze angeboten werden. Langsam habe ich mich jedoch mit dem Gedanken abgefunden.
Umso schlimmer ist es nun, dass auch noch die Wohnungen in Tübingen so unglaublich teuer sind. Wer will schon rund 250 € für 11 m² zahlen? Am Dienstag war ich mit meinen Eltern drüben und habe mir eine Wohnung angesehen, die ich zur Zwischenmiete beziehen wollte. Leider erfuhr ich Tags drauf, dass der Vermieter meiner Vormieterin verbietet, das Zimmer an Dritte weiterzuvermieten. Jetzt steh ich wieder ohne Wohnung da und es gibt auch täglich im Internet weniger neue Angebote. Am Montag fahre ich wieder nach Tübingen, um mich umzusehen. Einen Termin habe ich schon ausgemacht, die anderen ergeben sich hoffentlich noch.
Die schönsten Wohnungen von allen haben natürlich wieder die Makler… Die 2,38 Monatsmieten Provision lassen grüßen. Der Termin mit der Maklerin wird aber hoffentlich noch rechtzeitig zustande kommen, denn von Donnerstag bis Sonntag bin ich eigentlich auf dem Minirock-Festival in Horb am Neckar (uiuiui, gar nicht weit weg von Tübingen).
Das Problem am Tübinger Wohnungsmarkt ist nicht etwa, dass es zu wenig Wohnungen gibt, sondern dass es so wenige von denjenigen gibt, in denen ich mir wirklich vorstellen kann, langfristig zu wohnen. Ich gebe zu, dass ich Ausschau nach einem recht geräumigen Zimmer halte, mit Balkon und Tiefgaragenstellplatz oder Parkplatz. Zwar kann ich mir auch vorstellen, für ein Semester in einer Wohnung zu wohnen, die nicht exakt meinen Vorstellungen entspricht, aber ich habe auch keine Lust, mitten im Stress des ersten Semesters nach einer neuen Wohnung zu suchen und umzuziehen. Aber groß sollte sie schon sein, in der Hinsicht bin ich verwöhnt.
Im StudiVZ habe ich glücklicherweise schon einige zukünftige Kommilitoninnen und Kommilitonen (wenn diese Exemplare auch rar sind) gefunden, unter anderem diejenige, die mir vor dem Interview die Fragen verraten hat, die mir gestellt werden sollten, und von der ich schon im Eintrag zu meinem Interview erzählt habe.
Bei 40 Leuten ist der Studiengang doch zum Glück recht überschaubar.
Wahrscheinlich werde ich wieder die ganze Nacht vor dem PC sitzen und Vermieter anschreiben, Termine ausmachen und Unklarheiten klären. Vielleicht finde ich ja endlich meine Traumwohnung.
Mit der Kastellanin von Iny Lorentz bin ich übrigens auch schon seit ein paar Tagen fertig und bin gerade dabei, den dritten Band der Trilogie – Das Vermächtnis der Wanderhure – zu lesen. Leider bin ich in letzter Zeit kaum zum Lesen gekommen, da mein Vater am Mittwoch seinen 60. Geburtstag hatte und heute die Betriebsfeier bei uns zu Hause stattfand. Vielleicht finde ich nächste Woche Zeit? Mal sehen: Große Geburtstagsfeier am Sonntag, Wohnungsbesichtigungen am Monat, Minirock-Festival von Donnerstag bis Sonntag… naja, vielleicht. Ein paar Seiten werde ich zwischendurch bestimmt lesen können, aber sicher nicht das ganze Buch. Das spare ich mir dann für’s Wochenende auf, und danach lese ich vielleicht mal etwas ganz Anderes. Vielleicht Biss zum Morgengrauen oder doch noch etwas Historisches. Wer weiß.
Mannheim lässt auf sich warten 9. August 2007
Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Nähen, Sommer, Studium.7 comments
Die Zusage aus Mannheim kommt einfach nicht. Seit über zwei Wochen wache ich jeden Morgen zwischen 8 und 9 auf (und das, obwohl ich ohne Probleme bis 15 Uhr durchschlafen kann!), weil ab 9 die Post kommt. Doch normalerweise bringt der Postbote ständig nur Briefe und Päckchen für jeden anderen außer mir. Nur heute nicht: Da war ein Umschlag aus Karlsruhe. Oje. Das kann ja nur eine Absage sein, nach dem Test letzte Woche. Aber erstaunlicherweise habe ich auch von Karlsruhe eine Zusage bekommen. Noch eine Uni mehr, der ich absagen muss.
Da die Rückmeldefrist für Tübingen am 15. August abläuft, brauche ich also endlich Gewissheit. Schließlich kann ich ja nicht die Studienplätze in Tübingen und Karlsruhe ablehnen und am Ende noch eine Absage von Mannheim bekommen. Daher werde ich spätestens morgen in Mannheim anrufen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigen. So kann’s ja auch nicht gehen: In Mannheim beginnt mein Semester am 3. September, während es überall sonst in Baden-Württemberg erst am 15. Oktober los geht. Und dann ist die Uni Mannheim eben noch diejenige, die Ihre Zu- und Absagen als Letzte verschickt.
Langsam wird es auch ein wenig knapp mit der Wohnungssuche. Alle Wohnungen, die ich im Internet schon entdeckt hatte und ich mir auch gerne angeschaut hätte, sind mittlerweile vergeben. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich den ersten Monat pendeln muss. Na toll. Oder ich bekomme erst gar keine Zusage, das kann natürlich auch sein.
Jetzt zu einem anderen Thema: diesem SAUWETTER! Eigentlich wollte ich mir meine Kommentare dazu verkneifen, aber angesichts des nicht aufhörenden Regens bleibt mir nichts anderes übrig. Bis nächste Woche Sonntag muss sich das Wetter schwer gebessert haben, da feiern wir mit gut 70 Leuten eine Gartenparty. Außerdem wäre so ein bisschen Sonne doch mal eine willkommene Abwechslung, vor allem im Hochsommer.
Aber da das Wetter ja anscheinend nicht besser werden will, habe ich endlich mal Zeit meine ganze Ladung Stoff zu verschaffen, die ich mir im April beim Holländischen Stoffmarkt in Karlsruhe zugelegt habe. Oder ich könnte mal wieder was lesen. Oder was essen…
Erste Zulassung endlich da… 3. August 2007
Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kalligraphie, Kochen, Kultur, Nähen, Sommer, Studium.2 comments
…leider noch nicht von Mannheim. Na ja, immerhin habe ich jetzt die Sicherheit, dass es dieses Jahr doch noch was wird mit dem Studieren, und das ist in erster Linie das Wichtigste. Die Zulassung kam von der Uni Tübingen, von der ich als letztes erwartet hätte, dass sie mich nehmen – immerhin kamen auf einen Studienplatz 20 Bewerbungen! Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass ich in Mannheim genau so viel Glück habe, aber da stehen die Chancen immerhin nur 1:10.
Mein Eignungsfeststellungstest in Karlsruhe war einfach nur grottig: Da gab es Fragen, die ich nicht beantworten konnte, weil a) ich noch nie etwas davon gehört hatte oder b) weil ich mir nicht sicher war und ich bei jedem Mal Nachdenken noch mehr verwechselt habe oder c) weil ich einfach kein Freund von Geographie bin.
Daher musste ich beschämenderweise die Frage mit den Hauptstädten von deutschen Bundesländern auslassen, da ich nur eine oder zwei von den angegebenen sechs wusste und ich nur mit allen sechs richtigen überhaupt einen Punkt bekommen hätte. Warum mir also die Mühe machen und zwei Städte aufschreiben, wenn ich dafür eh keinen Punkt bekomme? Einige andere Fragen gingen um philosophische Grundsätze, von denen ich noch nie etwas gehört habe, da ich weder Philosophie noch Ethik als Schulfach hatte. Da habe ich dann teilweise einfach geraten oder in den hintersten Ecken meines Hirns gekramt und doch die richtige Lösung angekreuzt (multiple choice!). Seit meiner Zusage aus Tübingen ist mir eh egal, ob ich von Karlsruhe eine Zu- oder eine Absage bekomme, da das Studium dort ja nur die Notlösung gewesen wäre. Für den Test hatten wir übrigens drei Stunden Zeit. Manche sahen mich etwas verstört an, als ich meinen Test nach 30 Minuten mehr oder weniger intensiven Durcharbeitens schließlich abgab und mich auf den Weg zu H&M und Karstadt machte.
Im Karstadt habe ich mich erst einmal mit günstigem neuem Stoff eingedeckt: Für meine Silberbesteck-Schatulle – eine Errungenschaft vom letzten Flohmarkt – mit weinrotem Samt, aus denen ich kleine Deckchen bzw. Kissen nähe, die ich zwischen die verschiedenen Lagen Besteck legen kann und mit einem khakigrünen Häkelstoff für einen kurzen Bolero. ¡Olé! Sowieso habe ich in den letzten Tagen wieder sehr viel genäht, aber was soll man bei dem verregneten Wetter sonst auch machen? Ein Hoch auf den Klimawandel.
Der Kalligraph, dem ich vor ein paar Tagen im Stadtmuseum Baden-Baden zugesehen habe, heißt Norman Hothum und beschäftigt sich hauptsächlich mit mittelalterlichen Schriften und Illustrationen, aber auch mit dem Leben im Mittelalter ansich. Die Gespräche mit ihm waren sehr interessant und haben mir wieder Lust gemacht, mich mit Kalligraphie zu beschäftigen, die in letzter Zeit bei mir etwas zu kurz gekommen ist.
Mit dem Jackpotknacken beim anschließenden Bowlen ist es auch diesmal leider nichts geworden
Aber irgendwann schaffen wir es!
Letzte Woche habe ich mir zwei spanische Bücher bestellt, da ich befürchte, dass ich die Sprache mehr und mehr verlernen werde. Die beiden Bücher sind La Celestina von Fernando de Rojas und Al Morir Don Quijote von Andrés Trapiello.
So, und jetzt werde ich leckere Mirabellenmarmelade kochen, mjam.
Und immer noch keine Zulassungen im Briefkasten / Gemischte Gefühle nach dem Interview 29. Juli 2007
Posted by Carolin Schmidt in Freizeit, Kalligraphie, Kochen, Kultur, Studium.3 comments
Ich werd noch wahnsinnig vom Warten. Bisher habe ich weder Zusagen noch Absagen von den drei Unis bekommen.
Mein Bewerbungsgespräch an der Uni Tübingen letzten Mittwoch war übrigens… hmm, wie drück ich’s am besten aus? … gut durchwachsen. Die beiden Sprachtests waren die Krönungen des Tages, ich habe in Spanisch und Englisch jeweils so viele Punkte erreicht, dass ich in den beiden besten Gruppen bin. Aber dann kam das Interview. Zum Glück saß vor dem Zimmer noch eine Abiturientin, die ihr Gespräch schon vorher hatte und nur noch auf eine Freundin wartete, die gerade von der Professorin ausgefragt wurde. Das habe ich natürlich zu nutzen gewusst und habe mir von ihrem Gespräch berichten lassen, damit auch ja nichts schief geht. Mehr oder weniger gut vorbereitet habe ich mich dann in das Interview getraut und bin mit eher gemischten Gefühlen wieder heraus gekommen.
Der Grund: Ich war mir sicher, dass ich nicht zu den 40 glücklichen Bewerbern gehören würde, die genommen werden (160 wurden eingeladen, 800 Bewerbungen sind insgesamt eingegangen). Am Ende des Gesprächs wurde mir außerdem noch versichert, dass die Zusagen bis Ende der Woche bei den Bewerbern eintreffen würden, die Absagen erst später. Jetzt haben wir Sonntag und es ist keine Zusage da. Wenn ich jetzt keine Zusage aus Mannheim bekomme, habe ich keinen Studienplatz, und das mit einem Schnitt von 1,3!!!! Das ist doch wirklich nicht zu fassen.
Aus Karlsruhe kam diese Woche übrigens auch noch eine Einladung zu einem Eignungsfeststellungstest, der am nächsten Mittwoch, den 1. August, stattfinden wird. Dort werden laut Einladung „allgemeine Wissensgebiete“ getestet. Da kann ich ja gleich einpacken. Aber das darf ich mir halt nicht erlauben, sonst wird’s dieses Jahr wirklich nichts mehr mit dem Studieren. Auch wenn mich Europäische Kultur und Ideengeschichte eigentlich nicht groß interessiert; ich muss zumindest von Karlsruhe eine Zulassung bekommen, sonst muss ich zu Plan B (Praktika, Praktika, Praktika…) übergehen, um einigermaßen über das Jahr zu kommen. Aber ich will nach Mannheim, ich will ich will ich will! Nirgens sonst passt der Studiengang so perfekt zu mir: Spanische Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaft mit Übersetzen, vergleichenden Kulturraumstudien etc., und das alles dann noch ergänzt mit 25 % BWL. Na ja, wenn’s dieses Jahr nicht klappt, dann versuch ich es eben nächstes Jahr noch mal.
Was mache ich heute? Heute Nachmittag gehe ich in die Stadt, da dort ein bekannter Kalligraph sein Unwesen treiben wird und ich ihm dabei unbedingt über die Schulter schauen möchte. Vielleicht bekomme ich da ein paar Anregungen ein Etikett für den/die/das ********, den/die/das ich gestern Mittag gekocht habe und dessen/deren Name ich hier nicht ausschreiben darf, da sonst eine bestimmte Person schon weiß, was sie heute geschenkt bekommt.
Außerdem gehen wir heute Abend mal wieder bowlen (und Jackpot knacken!) im Bowlingcenter Baden-Baden. Drückt mir bitte die Daumen, damit das nicht auch noch schief geht.
Lang ist’s her… 24. Juli 2007
Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Bücher, Freizeit, Studium, Technik, Zeugs.2 comments
…dass ich den letzen Blog-Eintrag verfasst habe. Aber jetzt, wo ich mit meinem Praktikum bei der IT + Media Group GmbH in Baden-Baden fertig bin, habe ich wieder etwas Zeit.
Was gibt’s zu erzählen? Wie gesagt, ich habe mein Praktikum beendet. Dort habe ich mich vor allem um das interne Rechnungswesen gekümmert und sehr viel gelernt, was mir beim Studium behilflich sein wird. Außerdem habe ich mich bei den obligatorischen Kicker-Matches um 12:30 und 17:30 jedes Tages wacker geschlagen und trage seither den Titel „Sieger“.
Meine Bronchitis, die ich seit dem Abischerz – also schon seit 5 Wochen! – habe, ist leider inzwischen so schlimm geworden, dass sich seit gestern ein Antibiotikum nehmen muss, und da ich auch noch ständig einen Druck auf dem linken Ohr habe, wurde ich gleich noch zum HNO-Arzt geschickt. Jetzt stehe ich tagtäglich unter dem Einfluss von nicht weniger als 13 Medikamenten. Na wenn das nicht weiterhilft, weiß ich auch nicht!
Vorletzte Woche habe ich in einer Nacht-und Nebelaktion drei Unibewerbungen geschrieben, eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch habe ich schon. Deshalb fahre ich morgen früh nach Tübingen, um ab 9 Uhr zwei 45-minütige Einstufungstests in Spanisch und Englisch zu machen und mich anschließend einem Interview zu unterziehen. Ich darf denen da bloß nicht sagen, dass ich neuerdings eigentlich in Mannheim Kultur und Wirtschaft mit Spanisch studieren möchte.
Hoffen wir mal, dass ich aus Mannheim auch noch eine Zusage bekomme, sonst schlage ich hier alles kurz und klein. Außerdem ist es schon mal deshalb wichtig, weil die Zusage erst bis Mitte August kommt und das Semester dort schon am 3. September los geht, und wer soll sich in 2 Wochen schon einschreiben und eine Wohnung finden?? Heute Abend werde ich mich aber erstmal hinsetzen, um mich auf das Gespräch und die Tests in Tübingen vorzubereiten, d.h. ich werde spanisch Fernsehen und die neueste ECOS-Ausgabe lesen. Wenn ich von Mannheim keine Zusage bekomme (15 Plätze für Spanisch!), will ich unbedingt nach Tübingen.
Seit einer Woche bin ich übrigens auch Stipendiatin bei e-fellows.net. Ich muss sagen, die Vorteile, die man dort hat, sind schon toll: Ich bekomme für mindestens 2 Semester DSL 1000 für 5,43 € im Monat und ständig neue Praktikums- und Jobangebote. Leider dauern die meisten Praktika etwas um die 5 Monate, daher werde ich eben diese während des Studiums nicht wahrnehmen können.
Meine ganzen Bücher, die ich zum Abi bekommen habe, habe ich in den letzen 2, 3 Wochen auch schon gelesen. Dazu gehören:
- Sabine Weigand – Das Perlenmedaillon: Leider mit traurigem Ausgang
- Sabine Ebert – Das Geheimnis der Hebamme: weltbestes historisches Buch überhaupt!! GEBT MIR DEN NACHFOLGERBAND!!
- Ines Thorn – Die Wunderheilerin
- Iny Lorentz – Die Wanderhure
- Iny Lorentz – Die Kastellanin: lese ich derzeit
Mein Wunschzettel und meine Buchliste bei Amazon.de sind in den letzten Tagen auch noch gewachsen, man kann ja nie wissen, wie lange einem die Zeit vorkommen kann, bis man eine Zulassung von der Uni bekommt.
Ein weiteres „Highlight“ der letzten Tage: Mein PC ist kaputt gegangen. Als ich die Abizeitung noch gemacht habe, musste ich ja schon das Netzteil austauschen. Diesmal war der CPU kaputt. Ich habe dann kurzen Prozess gemacht und mir einen neuen gekauft, wahrscheinlich wäre sonst in zwei Wochen noch der Arbeitsspeicher kaputt gewesen… Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Fujitsu Siemens Scaleo I, den es bis Freitag im Media Markt gab, und etwas weniger stolze Besitzerin von Windows Vista. Na ja, ich werde mich hoffentlich irgendwann noch damit anfreunden. Im Oktober kaufe ich mir dann übrigens noch ein MacBook.
Ich denke nicht, dass ich irgendetwas Spektakuläres der letzten Tage (und leider auch schon Wochen) vergessen habe, also beende ich das Ganze hier mal.
Noch rechtzeitig zurück aus London / Praktikum 2. Juli 2007
Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Kultur, London, Studium.4 comments
Na zum Glück sind wir nur bis Mittwochmorgen in London geblieben! Die letzten Terrorwarnungen schocken einen noch viel mehr, wenn man gerade erst im betroffenen Land war.
Unser London-Trip war alles in allem so unterhaltsam wie anstrengend. Fotos gibt es von mir leider keine, da ich keine Cam dabei hatte. Aber immerhin haben wir den Tagesplan so gut es ging eingehalten.
Wie geplant haben wir auch auf dem Flughafen übernachtet – dass es so kalt wird, daran hat keiner gedacht! Obwohl ich schon auf dem Rückweg nach Stansted fast eingeschlafen bin, habe ich auf dem kalten Steinboden kaum ein Auge zugetan. Von dieser frostigen Nacht habe ich auch meine derzeitige Erkältung…
Trotzdem war der Ausflug auf jeden Fall sein Geld wert! Übrigens habe ich mir doch noch Clotted Cream gekauft, auf dem Boden wurde sie schließlich die ganze Nacht gut gekühlt.
Heute habe ich auch mein kurzfristiges Praktikum bei der IT-Media-Group angefangen, wo ich schon vor drei Jahren im Zuge der Berufsorientierung am Gymnasium ein einwöchiges Praktikum absolviert habe (mit dem Unterschied, dass es diesmal dazu dient, eine Praktikumsbestätigung für die Bewerbung an der Uni zu bekommen). Die meisten Mitarbeiter kenne ich noch von damals, daher fällt es mir nicht schwer, mich einzufinden. Allerdings muss ich mich erst noch mit den Arbeitszeiten anfreunden: 9:00 bis 17:00!! Heute habe ich die Firma sogar erst um 18:00 verlassen. Für mich als ehemalige Schülerin sind solche Zeiten vollkommen ungewohnt. Nachher gehe ich erst einmal in Ocean’s 13. Danach kann ich hoffentlich gut schlafen, damit ich morgen wieder fit bin.
Hey ho, let’s go! oder: London-Planung fertig / Abifeier / En avant! 24. Juni 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Bücher, Fernweh, Freizeit, Jane Austen, Kultur, London, Nähen, Schule, Studium.8 comments
Auf geht’s nach London. Nachdem ich endlich begriffen hatte, dass die Schule jetzt vorbei ist und ich mein Abi wirklich in der Tasche habe, habe ich mich heute ein paar Stunden hingesetzt und den – zugegebenermaßen sehr straffen – Tagesplan für unseren Kurztrip nach London organisiert.
Wir landen voraussichtlich (ich sage das extra, denn wir fliegen schließlich mit RyanAir
) um 10:25 in London Stansted und fahren anschließend mit dem Stansted Express in die Londoner City, wo wir hoffentlich dann unseren Tagesplan durchziehen können. Um 22:55 fährt leider schon der letzte Express zurück zum Flughafen, sodass wir dann ab halb 12 nichts Richtiges mehr zu tun haben, aber uns wird sicher was einfallen.
Eigentlich hatte ich ja vor, mir Clotted Cream aus England mitzubringen, da ich das hier in Baden-Baden nirgends finden kann. Allerdings müsste ich das schon gegen 18 Uhr kaufen, da danach die meisten Geschäfte in London schon zu machen; aber die 12 Stunden, bis ich wieder daheim bin, wird die Sahne wahrscheinlich nicht überstehen. Schweren Herzens muss ich dieses Vorhaben also wieder vergessen. Na ja, dann muss ich mir die Clotted Cream wohl doch bei eBay kaufen.
Jetzt trotzdem wieder zurück zum Abi: Wider meine Erwartungen habe ich den Apollinaire-Preis für die Fremdsprache Französisch bekommen (das habe ich durch Zufall am gleichen Morgen durch die Zeitung erfahren, in der Schule hat es keiner geschafft mir zu sagen). Deshalb werde ich am kommenden Donnerstagabend an einer Preisverleihung in Karlsruhe teilnehmen, wo französische Literatur vorgelesen wird. Der Preis enthält außer der Einladung noch 4 Bände französischer Gedichte – und die deutsche Übersetzung werde ich natürlich keines Blickes würdigen!
Übrigens habe ich mich bei meiner letzten Bücherliste vertan. Statt Iny Lorentz’ „Die Goldhändlerin“ habe ich „Die Kastellanin“ bestellt und außerdem noch „Die Tochter der Hexe“ von Astrid Fritz. Der Rest der Liste war allerdings richtig. Von meinem Freund habe ich zum Abi außerdem Ken Follets 1151-Seiten-Schmöker „Die Säulen der Erde“ geschenkt bekommen. Jetzt ist mein Bücherregal schon fast wieder voll – die französischen Gedichtbände nehmen schließlich auch einiges an Platz in Anspruch. Daher schenkt mir mein Bruder zum Abi ein weiteres Bücherregal.
Jetzt noch einmal kurz was zur Abifeier: In der Nacht zuvor habe ich ja mein Abikleid nähen wollen. Als ich dann fertig war, bin ich fast aus allen Wolken gefallen. ES WAR 10 CM ZU ENG!! Das konnte aber doch gar nicht sein, ich habe es extra eine Nummer größer genäht! Deshalb bin ich am Freitag Morgen (abends war die Feier) in die Stadt gehechtet, um mir ein Kleid zu kaufen, das beige-/creme-farbig ist, denn ich hatte ja auch schon passende Schuhe und Schmuck. Schließlich habe ich dann ein sehr hübsches – reduziertes! – Kleid von Benetton gekauft, für das ich abends dann auch noch mehrfach gelobt worden bin.
Die passende Tasche und Ohrringe habe ich natürlich auch gleich noch gekauft.
Heute habe ich mich ein bisschen mit den integrierten binationalen Studiengängen an der Uni Tübingen auseinander gesetzt und beschlossen, nach meinem Bachelor-Studium (International Business Administration) ein solches binationales Masterstudium in Straßburg in Angriff zu nehmen. Meine beiden Wirtschaftssprachen werden eh Englisch und Spanisch sein, also kann ich nach dem 7., oder besser gesagt wohl 8. Semester (Auslandssemester in Spanien nach der Zwischenprüfung nicht vergessen!) ja auch gleich noch nach Frankreich gehen. Wenn ich mit dem Studium fertig bin, habe ich sowohl einen deutschen als auch einen französischen anerkannten Abschluss. Das is definitiv das Richtige für mich (ich sag nur Apollinaire-Preis
).
Da ich jetzt aber 3 Monate im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal arbeitslos bin, habe ich jetzt genug Zeit, meine 16 (oder waren’s 17?) Bücher zu verschlingen, die noch ungelesen in meinem Regal stehen. Am besten fange ich gleich mal damit an.
Das war’s mit Schule 21. Juni 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Bücher, Fernweh, Jane Austen, London, Nähen, Schule.4 comments
Seit vorgestern bin ich keine Schülerin mehr – komisches Gefühl. Dafür habe ich jetzt endlich mein Abi hinter mir und dank der 12 NP in Geschichte habe ich auch meinen Wunschschnitt von 1,3 geschafft. Dass ich keine Schülerin mehr bin, bedeutet natürlich auch, dass ich mich jetzt an keinerlei Schulregeln mehr halten muss. Deswegen habe ich gestern und heute, als ich doch nochmal in der Schule war, direkt im Schulhof vor dem Eingang geparkt.
Die letzten Tage waren sehr ereignisreich: Erst das Abfeiern nach dem Mündlichen am, dann unser Abischerz mit vorangegangener „Übernachtung“ in der Schule, wo ich in Wirklichkeit keine Minute geschlafen habe, anschließend abends die Vorbereitung des Abistreichs an einer anderen Schule und jetzt bin ich gerade von selbigem heim gekommen. Langsam wird’s mal Zeit zum Schlafen (nachdem ich heute morgen schon verschlafen habe).
Zuerst muss ich aber endlich mal mein Kleid fertig nähen, das schon seit Wochen halbfertig im Keller lieg; sonst habe ich morgen bei der offiziellen Feier ein großes Problem.
Übrigens bekomme ich zum Abi von der Schule zwei Buchpreise. Einen für sehr gute Leistungen und einen anderen für die Betreuung der Schul-Homepage (deren Leitung ich aber vor einem Jahr abgegeben habe). Das heißt im Klartext, dass ich ab morgen Abend wieder um 7 Bücher reicher bin. Gekauft habe ich mir von den Gutscheinen folgendes:
- Iny Lorentz – Die Goldhändlerin
- Stephenie Meyer – Biss zum Morgengrauen
- Jane Austen – Verstand und Gefühl
- Sabine Weigand – Das Perlenmedaillon
- Rebecca Gablé – Das Lächeln der Fortuna
- meinen London-Reiseführer, denn am Dienstag geht’s ja schon los
Eigentlich dachte ich, ich hätte noch ein Buch mehr, aber ich glaube, das war’s. Demnächst werde ich auch noch meinen Barcelona-Reiseführer gebrauchen, denn meine Eltern haben mir zum Abi ein Wochenende in Spanien geschenkt.
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So, entweder, ich nähe jetzt mein Kleid, oder ich gehe noch mal für ein oder zwei Stündchen ins Bett. Die Auswahl fällt mir bei meinem derzeitigen Zustand jedoch nicht schwer – gute Nacht.
Heute: Die Stunde der Wahrheit oder: Präsentationsprüfung fürs Abi 18. Juni 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Schule.add a comment
Hmm, wie fühle ich mich? Ich bin nervös, das auf jeden Fall. Und außerdem habe ich das Gefühl, dass ich außer meinem Thema keine Ahnung habe. Aber genau das ist das Problem: Was mache ich, wenn ich im anschließenden 10-minütigen Kolloquium nicht auf die Fragen der Prüfer antworten kann? Das ganze Rundherum, das ich mir gestern vor dem Schlafengehen noch angelesen habe, bringt mich ganz durcheinander. Aber ganz ohne etwas Allgemeinwissen geht es halt doch nicht, also muss ich mir wohl oder übel noch ein paar Bücher holen und die wichtigsten Fakten zu Bismarcks Zeit lernen. Ganz verrückt macht mich allerdings die Tatsache, dass diese Prüfung heute letztenlich über meine endgültige Note im Abi entscheidet. Also Leute: Drückt mir die Daumen, damit ich 11 Punkte kriege!
Anderes Thema: Die Abizeitung. Ich habe in meinem letzten Eintrag angekündigt, dass ich im Falle eines Problems mit der Abizeitung so schnell keinen neuen Blogeintrag verfassen würde. Dieser Fall ist nun leider eingetreten. Nachdem ich vorgestern jedoch bis 12 Uhr nachts mit meinem Vater in der Druckerei gesessen war, konnten wir das Problem endlich beheben. Nun ist die Zeitung fertig und wird in den nächsten Minuten gedruckt. Endlich! Aber immerhin habe ich bei der ganzen Strapaze auch was fürs Leben gelernt: nämlich dass ich nie wieder in meinem Leben eine solche Aufgabe übernehmen werde!



