Lang ist’s her… 24. Juli 2007
Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Bücher, Freizeit, Studium, Technik, Zeugs.2 comments
…dass ich den letzen Blog-Eintrag verfasst habe. Aber jetzt, wo ich mit meinem Praktikum bei der IT + Media Group GmbH in Baden-Baden fertig bin, habe ich wieder etwas Zeit.
Was gibt’s zu erzählen? Wie gesagt, ich habe mein Praktikum beendet. Dort habe ich mich vor allem um das interne Rechnungswesen gekümmert und sehr viel gelernt, was mir beim Studium behilflich sein wird. Außerdem habe ich mich bei den obligatorischen Kicker-Matches um 12:30 und 17:30 jedes Tages wacker geschlagen und trage seither den Titel „Sieger“.
Meine Bronchitis, die ich seit dem Abischerz – also schon seit 5 Wochen! – habe, ist leider inzwischen so schlimm geworden, dass sich seit gestern ein Antibiotikum nehmen muss, und da ich auch noch ständig einen Druck auf dem linken Ohr habe, wurde ich gleich noch zum HNO-Arzt geschickt. Jetzt stehe ich tagtäglich unter dem Einfluss von nicht weniger als 13 Medikamenten. Na wenn das nicht weiterhilft, weiß ich auch nicht!
Vorletzte Woche habe ich in einer Nacht-und Nebelaktion drei Unibewerbungen geschrieben, eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch habe ich schon. Deshalb fahre ich morgen früh nach Tübingen, um ab 9 Uhr zwei 45-minütige Einstufungstests in Spanisch und Englisch zu machen und mich anschließend einem Interview zu unterziehen. Ich darf denen da bloß nicht sagen, dass ich neuerdings eigentlich in Mannheim Kultur und Wirtschaft mit Spanisch studieren möchte.
Hoffen wir mal, dass ich aus Mannheim auch noch eine Zusage bekomme, sonst schlage ich hier alles kurz und klein. Außerdem ist es schon mal deshalb wichtig, weil die Zusage erst bis Mitte August kommt und das Semester dort schon am 3. September los geht, und wer soll sich in 2 Wochen schon einschreiben und eine Wohnung finden?? Heute Abend werde ich mich aber erstmal hinsetzen, um mich auf das Gespräch und die Tests in Tübingen vorzubereiten, d.h. ich werde spanisch Fernsehen und die neueste ECOS-Ausgabe lesen. Wenn ich von Mannheim keine Zusage bekomme (15 Plätze für Spanisch!), will ich unbedingt nach Tübingen.
Seit einer Woche bin ich übrigens auch Stipendiatin bei e-fellows.net. Ich muss sagen, die Vorteile, die man dort hat, sind schon toll: Ich bekomme für mindestens 2 Semester DSL 1000 für 5,43 € im Monat und ständig neue Praktikums- und Jobangebote. Leider dauern die meisten Praktika etwas um die 5 Monate, daher werde ich eben diese während des Studiums nicht wahrnehmen können.
Meine ganzen Bücher, die ich zum Abi bekommen habe, habe ich in den letzen 2, 3 Wochen auch schon gelesen. Dazu gehören:
- Sabine Weigand – Das Perlenmedaillon: Leider mit traurigem Ausgang
- Sabine Ebert – Das Geheimnis der Hebamme: weltbestes historisches Buch überhaupt!! GEBT MIR DEN NACHFOLGERBAND!!
- Ines Thorn – Die Wunderheilerin
- Iny Lorentz – Die Wanderhure
- Iny Lorentz – Die Kastellanin: lese ich derzeit
Mein Wunschzettel und meine Buchliste bei Amazon.de sind in den letzten Tagen auch noch gewachsen, man kann ja nie wissen, wie lange einem die Zeit vorkommen kann, bis man eine Zulassung von der Uni bekommt.
Ein weiteres „Highlight“ der letzten Tage: Mein PC ist kaputt gegangen. Als ich die Abizeitung noch gemacht habe, musste ich ja schon das Netzteil austauschen. Diesmal war der CPU kaputt. Ich habe dann kurzen Prozess gemacht und mir einen neuen gekauft, wahrscheinlich wäre sonst in zwei Wochen noch der Arbeitsspeicher kaputt gewesen… Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Fujitsu Siemens Scaleo I, den es bis Freitag im Media Markt gab, und etwas weniger stolze Besitzerin von Windows Vista. Na ja, ich werde mich hoffentlich irgendwann noch damit anfreunden. Im Oktober kaufe ich mir dann übrigens noch ein MacBook.
Ich denke nicht, dass ich irgendetwas Spektakuläres der letzten Tage (und leider auch schon Wochen) vergessen habe, also beende ich das Ganze hier mal.
Noch rechtzeitig zurück aus London / Praktikum 2. Juli 2007
Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Kultur, London, Studium.4 comments
Na zum Glück sind wir nur bis Mittwochmorgen in London geblieben! Die letzten Terrorwarnungen schocken einen noch viel mehr, wenn man gerade erst im betroffenen Land war.
Unser London-Trip war alles in allem so unterhaltsam wie anstrengend. Fotos gibt es von mir leider keine, da ich keine Cam dabei hatte. Aber immerhin haben wir den Tagesplan so gut es ging eingehalten.
Wie geplant haben wir auch auf dem Flughafen übernachtet – dass es so kalt wird, daran hat keiner gedacht! Obwohl ich schon auf dem Rückweg nach Stansted fast eingeschlafen bin, habe ich auf dem kalten Steinboden kaum ein Auge zugetan. Von dieser frostigen Nacht habe ich auch meine derzeitige Erkältung…
Trotzdem war der Ausflug auf jeden Fall sein Geld wert! Übrigens habe ich mir doch noch Clotted Cream gekauft, auf dem Boden wurde sie schließlich die ganze Nacht gut gekühlt.
Heute habe ich auch mein kurzfristiges Praktikum bei der IT-Media-Group angefangen, wo ich schon vor drei Jahren im Zuge der Berufsorientierung am Gymnasium ein einwöchiges Praktikum absolviert habe (mit dem Unterschied, dass es diesmal dazu dient, eine Praktikumsbestätigung für die Bewerbung an der Uni zu bekommen). Die meisten Mitarbeiter kenne ich noch von damals, daher fällt es mir nicht schwer, mich einzufinden. Allerdings muss ich mich erst noch mit den Arbeitszeiten anfreunden: 9:00 bis 17:00!! Heute habe ich die Firma sogar erst um 18:00 verlassen. Für mich als ehemalige Schülerin sind solche Zeiten vollkommen ungewohnt. Nachher gehe ich erst einmal in Ocean’s 13. Danach kann ich hoffentlich gut schlafen, damit ich morgen wieder fit bin.
Heute wird geTAPAst / Besuch in Basel und Freiburg 31. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Nähen, Schule, Zeugs.2 comments
Aloha. Das derzeitige Wetter ist zwar nicht so, als dass man mit dem hawaiianischen „Aloha“ grüßen dürfte, aber zumindest können wir ja mal versuchen, uns das Wetter schön zu reden.
Meine Ferien waren bisher ziemlich unspektakulär. Ich durfte wieder unzähligen Mitschülern hinterher rennen, damit ich zumindest endlich mal zwei Drittel der Kursberichte für die Abizeitung habe, aber im Endeffekt fehlen mir immer noch 10 Berichte. Dass ich die Zeitung bis in einer Woche fertig haben muss, scheint in meiner Klasse kaum jemanden zu interessieren.
Nichtsdestotrotz gehe ich heute Abend nach der Arbeit mit ein paar Freunden in Baden-Badens Tapas-Bar. Für gar nicht mal so hohe Preise – was in Baden-Baden ganz ungewöhnlich ist – kann man sich dort an leckeren spanischen Tapas satt essen (ja, wirklich: wenn man pro Person 2 Tapas bestellt und jeder von jedem probieren darf, kann man durchaus satt werden!). Auch die Cocktails dort sind empfehlenswert. Am besten geht man natürlich zur Happy Hour hin, dann bekommt man einige davon zum halben Preis.
Was mache ich sonst noch so in den Ferien?
1. Ich gehe morgen nach Basel. Meine Tante hat mir zum Geburtstag einen Besuch in der Papiermühle in Basel geschenkt, da ich mich ja für Bücher, Papier, Kalligraphie und Druck interessiere. Soweit ich weiß (langsam sollte ich mich mal erkundigen) fahren wir um 9 in Baden-Baden los, gehen dann in Basel zuerst noch in ein Bauernmuseum (?) und anschließend dann in die Papiermühle. Der Tag wird also sicher ziemlich anstrengend. Trotzdem muss ich morgen Abend fit sein, denn ich gehe noch mit Freunden nach Karlsruhe ins Agostea.
2. Nach Freiburg gehe ich dann übrigens auch noch. Meine Tante hat mich zu sich eingeladen, und anscheinend gibt es in Freiburg drei oder vier Stoffläden. Ich seh’s schon kommen – ich komm wieder mit mehr Stoff heim als ich jemals gebrauchen kann. Außerdem darf ich nicht vergessen, zum Ikea zu gehen. Da hol ich mir dann „Lack„, ein weißes Bücherbord, das ich genau neben mein schon vorhandenes Lack hänge.
Dann habe ich ein doppelt so langes Regal wie vorher und ich kann endlich alle meine Bücher verstauen. Falls ich in Tübingen genug Platz habe, will ich mir unbedingt „Kirp“ kaufen! Ein oder zwei Körbe in meiner Zimmerfarbe orange-gelb könnte ich natürlich auch gebrauchen. Soweit zu Freiburg.
Mehr gibt es heute, glaube ich, nicht zu sagen. Vielleicht kann mir der ein oder andere noch (Reise-)Vorschläge machen, da ich ja ab dem 18.6. keine Schülerin mehr bin (*schnief) und drei Monate nichts Ernsthaftes zu tun habe.
Das Abi mal wieder und die Ferien / Teures Tübingen 29. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Musik, Schule, Studium.2 comments
Soo, nun habe ich also die ersten Tage meiner letzten Schulferien schon hinter mir. Ich bin ganz froh, dass das Wetter so – um es mal nett auszudrücken – nass ist, da ich die letzten Abende eh arbeiten musste. Morgen ist mein erster freier Tag, vielleicht scheint da ja auch mal die Sonne?!
Den Rest der Ferien werde ich damit zubringen, die Abizeitung für meinen Jahrgang fertigzustellen. Da ich dazu nur noch gut anderthalb Wochen Zeit habe, sollte ich eigentlich schleunigst damit anfangen. Meine Mutter hat gestern Abend meinen Direktor getroffen und der will mich heute noch anrufen, um irgendwas mit mir zu klären. Hoffentlich will er nicht, dass ich die Zeitung schon nächste Woche fertig habe, damit die Lehrer noch Korrektur lesen können. Lieber lass ich mir dann noch ein paar Tage mehr Zeit und les dafür alles selber noch mal durch. Auf mich ist schließlich Verlass.
Übrigens habe ich gar keine Lust auf meine Präsentationsprüfung in Geschichte. Aber wer hat das schon? Mein Deutschlehrer jedenfalls hat mir heute eine beruhigende und zugleich aufmunternde Email geschrieben. Auf meine Frage, was denn in einer zusätzlichen mündlichen Prüfung drankommen könnte, hat er mir zuerst die Themen genannt und anschließend hinzugefügt, dass ich wahrscheinlich kein Interesse an einer zweiten Prüfung haben werde. Na das hört sich doch ganz gut an! Ich rechne seit dem 19.4. mit 6 NP in Deutsch, aber anscheinend habe ich ja doch mehr.
In den letzten Tagen habe ich mich auch endlich mal im Internet nach günstigen Wohnungen in Tübingen umgesehen. Leider musste ich feststellen, dass es in Tübingen keine günstigen Wohnungen zu geben scheint. Unter 350 € Warmmiete für 20 m² geht da gar nichts. Und in eine WG kriegt mich auch keiner! Ich brauche einfach meinen eigenen Bereich, in dem ich mich ungestört bewegen kann. Außerdem kann ich mit Bad-Mitbenutzung nix anfangen… Eigentlich habe ich das perfekte Zimmer schon gefunden: 20 m², mit Parkplatz, ISDN und DSL. Außerdem gibt’s für 15 € Aufpreis pro Monat noch ein Klavier dazu. Dann könnte ich auch endlich mal Klavierstunden nehmen. Ich hab’ nämlich vor ein paar Jahren ein Klavier geerbt, mit dem ich leider seither nichts anfangen kann. Schade eigentlich, wo mir Klaviermusik doch so gut gefällt. Vielleicht ist das Zimmer in einem halben Jahr ja noch frei, dann schlag ich zu!
Außerdem muss ich mich in nächster Zeit auch mal mit dem von der Uni angeforderten Motivationsschreiben für das iBWL-Studium auseinandersetzen. Mal sehen: Ich bin weltoffen, neugierig, tolerant, geduldig, ehrgeizig…
PS: Sarah Kuttner ist immer noch leicht feucht und fängt an sich zu wellen.
Was kann ich tun??
Die letzten Schulferien meines Lebens / Unter Wasser / Lecker Nachtisch! 26. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Kochen, Kulinarisches, Schule, Studium, Zeugs.4 comments
Endlich (?) trete ich die letzten Schulferien meines Lebens an. Eigentlich ist es aber schon komisch zu wissen, dass man somit auch schon den letzten Schultag seines Lebens erlebt hat. Ich zumindest war etwas traurig, als ich gestern um 13:00 allen anderen aus meiner Klasse schöne Ferien wünschte mit dem Wissen, dass wir uns alle nur noch drei Mal nach den Ferien sehen sollten.
Jetzt fängt also ein neuer Lebensabschnitt an – alle treffen ihre Vorbereitungen für die Ausbildung oder das Studium, schreiben Bewerbungen und versuchen, der Bundeswehr zu entkommen. Natürlich wird man den ein oder anderen auch noch nach der Schulzeit sehen, und der ganze Haufen wird sich sicher auch hin und wieder im Ararat (Kneipe) versammeln, aber trotzdem ist es doch ein etwas seltsames Gefühl.
Obwohl, wie wahrscheinlich in jeder Klassenstufe, stets behauptet wurde, wir hätten keine richtige Klassengemeinschaft, sind, denke ich doch, die meisten traurig, dass alles so schnell vorüber ging. Während der Abivorbereitungen habe zumindest ich mich komplett abgeschottet, und auch nach dem Abi blieb nicht mehr viel Zeit, sich mit den anderen zu treffen. Jetzt ist es eigentlich schon fast zu spät, denn in den Pfingstferien sind die meisten damit beschäftigt, ihre vier Themen für die mündliche Prüfung vorzubereiten, da wir das endgültige Thema am ersten Tag nach den Ferien erst erfahren und am folgenden Montag schon die Prüfung haben. Außerdem werde ich vor allem mit der Gestaltung der Abizeitung beschäftigt sein.
Zu wissen, dass jetzt etwas Neues anfängt, ist irgendwie seltsam. Man wird für ein paar Monate keinen geregelten Tagesablauf mehr haben und wahrscheinlich erst einmal seinen Eltern auf die Nerven gehen.
Einige werden wegziehen, um zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, andere gehen ins Ausland oder zum Bund. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, morgens etwas anderes zu machen, als um 6:29 (damit ich rechtzeitig das Radio anmachen kann!
) aufzustehen und in die Schule zu gehen. Ich muss mir wahrscheinlich zuerst die Zeit von Juli bis Mitte Oktober verplanen, weil ich sonst vor lauter Langeweile verrückt werden würde. London ist da schon mal ein guter Anfang.
Jetzt zu etwas Anderem: Gerade eben bei der Arbeit im Festspielhaus ist mir meine Wasserflasche ausgelaufen. Nach der Verwendung Tausender von Servietten ist meine Tasche jetzt zum Glück nur noch feucht (das Leder wird’s mir danken), allerdings hat Sarah Kuttners „Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart.“ einen erheblichen Wasserschaden davongetragen. Tja Sarah, jetzt liegst du unter einem Stapel schwerer Bücher, um gepresst zu werden. Morgen geht’s dir wieder gut.
Für heute Mittag habe ich einen ganz ganz leckeren Nachtisch gezaubert, nämlich eine Joghurtbombe. So einfach es sich auch anhört, so gut ist es: 750 g Joghurt, 600 ml geschlagene Sahne, 1,5 Päckchen Vanillezucker und 180 g Zucker. Es war so gut, dass wir die Bombe innerhalb kürzester Zeit verschlungen haben – dieses Rezept sollte der ein oder andere unbedingt ausprobieren!!
London in 12 Stunden / Lockerer Job im Kurhaus Baden-Baden 13. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Zeugs.1 comment so far
Was kann man in 12 Stunden in der englischen Hauptstadt alles machen? Ich weiß, dass die Zeit nie reicht, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, aber zumindest ein paar sollten es schon sein. Wahrscheinlich fliegen wir von Dienstag, 26., auf Mittwoch, 27. Juni. Abiturient zu sein ist toll, da hat man schon ab Mitte Juni Ferien.
Nächste Woche kaufe ich mir den Spirallo Reiseführer von Falk. Zum Glück hat meine Mutter mich vorhin daran erinnert, dass wir noch Geld umtauschen müssen, das hatte ich total vergessen. Was ich unbedingt sehen muss, ist Buckingham Palace, Tower Bridge und das Foltermuseum. Außerdem werden wir natürlich auch den Afternoon Tea zelebrieren. Tee rockt!
Übrigens habe ich gestern im Kurhaus bei der Feier zu 20-jährigen Bestehen von L’Tur gearbeitet. Ich hätte es mir im Leben nicht so chillig vorgestellt: Zuerst haben wir uns umgezogen, dann hatten wir von 17:30 bis 19:00 frei. Bis 20 Uhr haben wir dann Gäste reingelassen und bis 22 Uhr gemütlich im Kurhaus-Restaurant gespeist (auf Kosten des Hauses versteht sich!). Als Vorspeise hatte ich ein Steinpilzschaumsüppchen mit Wachteln und Rotweinpflaumen, danach Zitronenspaghetti mit gegrillten Gambas und schließlich einen Espresso. Für das Dessert hat leider die Zeit nicht mehr gereicht, denn wir waren ja schließlich zum Arbeiten da! Anschließend haben wir die Headsets der englischsprachigen Gäste eingesammelt (vorher noch eine Flasche Sekt geköpft) und mit Flugzeug-Trollies Dosenprosecco verteilt. Da wir noch massig davon übrig hatten, durften wir uns davon noch ein paar Dosen mit nach Hause nehmen.
Wir – das sind wir drei Mitarbeiterinnen des Festspielhauses Baden-Baden und zwei Stewardessen – haben auch versucht durchzusetzen, dass wir die Outfits (schwarzes knielanges Kleid, weißer Gürtel, schwarz-weißes Tuch – Foto folgt) behalten dürfen. Allerdings haben wir niemanden aus der Requisite gefunden, weshalb wir einfach unsere Adressen auf den Kleidern hinterlassen haben. Mal schauen, ob sie uns im Laufe der nächsten Woche zugeschickt werden. Alles in allem war der Abend also echt angenehm – dabei hatte ich gestern Mittag noch keine Lust, da von 17 bis 2 Uhr zu arbeiten. Im Nachhinein würde ich das jederzeit wieder tun.



