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Absage aus Mannheim -.- / Wohnungssuche in Tübingen 17. August 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Musik, Studium.
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Tja, nun ist es so weit. Am Mittwoch lag die Absage aus Mannheim im Briefkasten. Über das Nachrückverfahren reinzukommen, ist unwahrscheinlich, da ich auf Platz 48 bin und nur 20 Studienplätze angeboten werden. Langsam habe ich mich jedoch mit dem Gedanken abgefunden.

Umso schlimmer ist es nun, dass auch noch die Wohnungen in Tübingen so unglaublich teuer sind. Wer will schon rund 250 € für 11 m² zahlen? Am Dienstag war ich mit meinen Eltern drüben und habe mir eine Wohnung angesehen, die ich zur Zwischenmiete beziehen wollte. Leider erfuhr ich Tags drauf, dass der Vermieter meiner Vormieterin verbietet, das Zimmer an Dritte weiterzuvermieten. Jetzt steh ich wieder ohne Wohnung da und es gibt auch täglich im Internet weniger neue Angebote. Am Montag fahre ich wieder nach Tübingen, um mich umzusehen. Einen Termin habe ich schon ausgemacht, die anderen ergeben sich hoffentlich noch.

Die schönsten Wohnungen von allen haben natürlich wieder die Makler… Die 2,38 Monatsmieten Provision lassen grüßen. Der Termin mit der Maklerin wird aber hoffentlich noch rechtzeitig zustande kommen, denn von Donnerstag bis Sonntag bin ich eigentlich auf dem Minirock-Festival in Horb am Neckar (uiuiui, gar nicht weit weg von Tübingen).

Das Problem am Tübinger Wohnungsmarkt ist nicht etwa, dass es zu wenig Wohnungen gibt, sondern dass es so wenige von denjenigen gibt, in denen ich mir wirklich vorstellen kann, langfristig zu wohnen. Ich gebe zu, dass ich Ausschau nach einem recht geräumigen Zimmer halte, mit Balkon und Tiefgaragenstellplatz oder Parkplatz. Zwar kann ich mir auch vorstellen, für ein Semester in einer Wohnung zu wohnen, die nicht exakt meinen Vorstellungen entspricht, aber ich habe auch keine Lust, mitten im Stress des ersten Semesters nach einer neuen Wohnung zu suchen und umzuziehen. Aber groß sollte sie schon sein, in der Hinsicht bin ich verwöhnt.

Im StudiVZ habe ich glücklicherweise schon einige zukünftige Kommilitoninnen und Kommilitonen (wenn diese Exemplare auch rar sind) gefunden, unter anderem diejenige, die mir vor dem Interview die Fragen verraten hat, die mir gestellt werden sollten, und von der ich schon im Eintrag zu meinem Interview erzählt habe. ;-) Bei 40 Leuten ist der Studiengang doch zum Glück recht überschaubar.

Wahrscheinlich werde ich wieder die ganze Nacht vor dem PC sitzen und Vermieter anschreiben, Termine ausmachen und Unklarheiten klären. Vielleicht finde ich ja endlich meine Traumwohnung.

Mit der Kastellanin von Iny Lorentz bin ich übrigens auch schon seit ein paar Tagen fertig und bin gerade dabei, den dritten Band der Trilogie – Das Vermächtnis der Wanderhure – zu lesen. Leider bin ich in letzter Zeit kaum zum Lesen gekommen, da mein Vater am Mittwoch seinen 60. Geburtstag hatte und heute die Betriebsfeier bei uns zu Hause stattfand. Vielleicht finde ich nächste Woche Zeit? Mal sehen: Große Geburtstagsfeier am Sonntag, Wohnungsbesichtigungen am Monat, Minirock-Festival von Donnerstag bis Sonntag… naja, vielleicht. Ein paar Seiten werde ich zwischendurch bestimmt lesen können, aber sicher nicht das ganze Buch. Das spare ich mir dann für’s Wochenende auf, und danach lese ich vielleicht mal etwas ganz Anderes. Vielleicht Biss zum Morgengrauen oder doch noch etwas Historisches. Wer weiß.

Mannheim lässt auf sich warten 9. August 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Nähen, Sommer, Studium.
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Die Zusage aus Mannheim kommt einfach nicht. Seit über zwei Wochen wache ich jeden Morgen zwischen 8 und 9 auf (und das, obwohl ich ohne Probleme bis 15 Uhr durchschlafen kann!), weil ab 9 die Post kommt. Doch normalerweise bringt der Postbote ständig nur Briefe und Päckchen für jeden anderen außer mir. Nur heute nicht: Da war ein Umschlag aus Karlsruhe. Oje. Das kann ja nur eine Absage sein, nach dem Test letzte Woche. Aber erstaunlicherweise habe ich auch von Karlsruhe eine Zusage bekommen. Noch eine Uni mehr, der ich absagen muss.

Da die Rückmeldefrist für Tübingen am 15. August abläuft, brauche ich also endlich Gewissheit. Schließlich kann ich ja nicht die Studienplätze in Tübingen und Karlsruhe ablehnen und am Ende noch eine Absage von  Mannheim bekommen. Daher werde ich spätestens morgen in Mannheim anrufen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigen. So kann’s ja auch nicht gehen: In Mannheim beginnt mein Semester am 3. September, während es überall sonst in Baden-Württemberg erst am 15. Oktober los geht. Und dann ist die Uni Mannheim eben noch diejenige, die Ihre Zu- und Absagen als Letzte verschickt.

Langsam wird es auch ein wenig knapp mit der Wohnungssuche. Alle Wohnungen, die ich im Internet schon entdeckt hatte und ich mir auch gerne angeschaut hätte, sind mittlerweile vergeben. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich den ersten Monat pendeln muss. Na toll. Oder ich bekomme erst gar keine Zusage, das kann natürlich auch sein.

Jetzt zu einem anderen Thema: diesem SAUWETTER! Eigentlich wollte ich mir meine Kommentare dazu verkneifen, aber angesichts des nicht aufhörenden Regens bleibt mir nichts anderes übrig. Bis nächste Woche Sonntag muss sich das Wetter schwer gebessert haben, da feiern wir mit gut 70 Leuten eine Gartenparty. Außerdem wäre so ein bisschen Sonne doch mal eine willkommene Abwechslung, vor allem im Hochsommer.

Aber da das Wetter ja anscheinend nicht besser werden will, habe ich endlich mal Zeit meine ganze Ladung Stoff zu verschaffen, die ich mir im April beim Holländischen Stoffmarkt in Karlsruhe zugelegt habe. Oder ich könnte mal wieder was lesen. Oder was essen…

Erste Zulassung endlich da… 3. August 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kalligraphie, Kochen, Kultur, Nähen, Sommer, Studium.
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…leider noch nicht von Mannheim. Na ja, immerhin habe ich jetzt die Sicherheit, dass es dieses Jahr doch noch was wird mit dem Studieren, und das ist in erster Linie das Wichtigste. Die Zulassung kam von der Uni Tübingen, von der ich als letztes erwartet hätte, dass sie mich nehmen – immerhin kamen auf einen Studienplatz 20 Bewerbungen! Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass ich in Mannheim genau so viel Glück habe, aber da stehen die Chancen immerhin nur 1:10.

Mein Eignungsfeststellungstest in Karlsruhe war einfach nur grottig: Da gab es Fragen, die ich nicht beantworten konnte, weil a) ich noch nie etwas davon gehört hatte oder b) weil ich mir nicht sicher war und ich bei jedem Mal Nachdenken noch mehr verwechselt habe oder c) weil ich einfach kein Freund von Geographie bin. ;-) Daher musste ich beschämenderweise die Frage mit den Hauptstädten von deutschen Bundesländern auslassen, da ich nur eine oder zwei von den angegebenen sechs wusste und ich nur mit allen sechs richtigen überhaupt einen Punkt bekommen hätte. Warum mir also die Mühe machen und zwei Städte aufschreiben, wenn ich dafür eh keinen Punkt bekomme? Einige andere Fragen gingen um philosophische Grundsätze, von denen ich noch nie etwas gehört habe, da ich weder Philosophie noch Ethik als Schulfach hatte. Da habe ich dann teilweise einfach geraten oder in den hintersten Ecken meines Hirns gekramt und doch die richtige Lösung angekreuzt (multiple choice!). Seit meiner Zusage aus Tübingen ist mir eh egal, ob ich von Karlsruhe eine Zu- oder eine Absage bekomme, da das Studium dort ja nur die Notlösung gewesen wäre. Für den Test hatten wir übrigens drei Stunden Zeit. Manche sahen mich etwas verstört an, als ich meinen Test nach 30 Minuten mehr oder weniger intensiven Durcharbeitens schließlich abgab und mich auf den Weg zu H&M und Karstadt machte.

SchatulleIm Karstadt habe ich mich erst einmal mit günstigem neuem Stoff eingedeckt: Für meine Silberbesteck-Schatulle – eine Errungenschaft vom letzten Flohmarkt – mit weinrotem Samt, aus denen ich kleine Deckchen bzw. Kissen nähe, die ich zwischen die verschiedenen Lagen Besteck legen kann und mit einem khakigrünen Häkelstoff für einen kurzen Bolero. ¡Olé! Sowieso habe ich in den letzten Tagen wieder sehr viel genäht, aber was soll man bei dem verregneten Wetter sonst auch machen? Ein Hoch auf den Klimawandel.

Der Kalligraph, dem ich vor ein paar Tagen im Stadtmuseum Baden-Baden zugesehen habe, heißt Norman Hothum und beschäftigt sich hauptsächlich mit mittelalterlichen Schriften und Illustrationen, aber auch mit dem Leben im Mittelalter ansich. Die Gespräche mit ihm waren sehr interessant und haben mir wieder Lust gemacht, mich mit Kalligraphie zu beschäftigen, die in letzter Zeit bei mir etwas zu kurz gekommen ist.

Mit dem Jackpotknacken beim anschließenden Bowlen ist es auch diesmal leider nichts geworden ;-) Aber irgendwann schaffen wir es!

Letzte Woche habe ich mir zwei spanische Bücher bestellt, da ich befürchte, dass ich die Sprache mehr und mehr verlernen werde. Die beiden Bücher sind La Celestina von Fernando de Rojas und Al Morir Don Quijote von Andrés Trapiello.

So, und jetzt werde ich leckere Mirabellenmarmelade kochen, mjam.

Lang ist’s her… 24. Juli 2007

Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Bücher, Freizeit, Studium, Technik, Zeugs.
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…dass ich den letzen Blog-Eintrag verfasst habe. Aber jetzt, wo ich mit meinem Praktikum bei der IT + Media Group GmbH in Baden-Baden fertig bin, habe ich wieder etwas Zeit.

Was gibt’s zu erzählen? Wie gesagt, ich habe mein Praktikum beendet. Dort habe ich mich vor allem um das interne Rechnungswesen gekümmert und sehr viel gelernt, was mir beim Studium behilflich sein wird. Außerdem habe ich mich bei den obligatorischen Kicker-Matches um 12:30 und 17:30 jedes Tages wacker geschlagen und trage seither den Titel „Sieger“. ;)

Meine Bronchitis, die ich seit dem Abischerz – also schon seit 5 Wochen! – habe, ist leider inzwischen so schlimm geworden, dass sich seit gestern ein Antibiotikum nehmen muss, und da ich auch noch ständig einen Druck auf dem linken Ohr habe, wurde ich gleich noch zum HNO-Arzt geschickt. Jetzt stehe ich tagtäglich unter dem Einfluss von nicht weniger als 13 Medikamenten. Na wenn das nicht weiterhilft, weiß ich auch nicht!

Vorletzte Woche habe ich in einer Nacht-und Nebelaktion drei Unibewerbungen geschrieben, eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch habe ich schon. Deshalb fahre ich morgen früh nach Tübingen, um ab 9 Uhr zwei 45-minütige Einstufungstests in Spanisch und Englisch zu machen und mich anschließend einem Interview zu unterziehen. Ich darf denen da bloß nicht sagen, dass ich neuerdings eigentlich in Mannheim Kultur und Wirtschaft mit Spanisch studieren möchte. ;) Hoffen wir mal, dass ich aus Mannheim auch noch eine Zusage bekomme, sonst schlage ich hier alles kurz und klein. Außerdem ist es schon mal deshalb wichtig, weil die Zusage erst bis Mitte August kommt und das Semester dort schon am 3. September los geht, und wer soll sich in 2 Wochen schon einschreiben und eine Wohnung finden?? Heute Abend werde ich mich aber erstmal hinsetzen, um mich auf das Gespräch und die Tests in Tübingen vorzubereiten, d.h. ich werde spanisch Fernsehen und die neueste ECOS-Ausgabe lesen. Wenn ich von Mannheim keine Zusage bekomme (15 Plätze für Spanisch!), will ich unbedingt nach Tübingen.

Seit einer Woche bin ich übrigens auch Stipendiatin bei e-fellows.net. Ich muss sagen, die Vorteile, die man dort hat, sind schon toll: Ich bekomme für mindestens 2 Semester DSL 1000 für 5,43 € im Monat und ständig neue Praktikums- und Jobangebote. Leider dauern die meisten Praktika etwas um die 5 Monate, daher werde ich eben diese während des Studiums nicht wahrnehmen können. :(

Meine ganzen Bücher, die ich zum Abi bekommen habe, habe ich in den letzen 2, 3 Wochen auch schon gelesen. Dazu gehören:

Mein Wunschzettel und meine Buchliste bei Amazon.de sind in den letzten Tagen auch noch gewachsen, man kann ja nie wissen, wie lange einem die Zeit vorkommen kann, bis man eine Zulassung von der Uni bekommt. ;)

Ein weiteres „Highlight“ der letzten Tage: Mein PC ist kaputt gegangen. Als ich die Abizeitung noch gemacht habe, musste ich ja schon das Netzteil austauschen. Diesmal war der CPU kaputt. Ich habe dann kurzen Prozess gemacht und mir einen neuen gekauft, wahrscheinlich wäre sonst in zwei Wochen noch der Arbeitsspeicher kaputt gewesen… Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Fujitsu Siemens Scaleo I, den es bis Freitag im Media Markt gab, und etwas weniger stolze Besitzerin von Windows Vista. Na ja, ich werde mich hoffentlich irgendwann noch damit anfreunden. Im Oktober kaufe ich mir dann übrigens noch ein MacBook.

Ich denke nicht, dass ich irgendetwas Spektakuläres der letzten Tage (und leider auch schon Wochen) vergessen habe, also beende ich das Ganze hier mal.

Hey ho, let’s go! oder: London-Planung fertig / Abifeier / En avant! 24. Juni 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Bücher, Fernweh, Freizeit, Jane Austen, Kultur, London, Nähen, Schule, Studium.
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Auf geht’s nach London. Nachdem ich endlich begriffen hatte, dass die Schule jetzt vorbei ist und ich mein Abi wirklich in der Tasche habe, habe ich mich heute ein paar Stunden hingesetzt und den – zugegebenermaßen sehr straffen – Tagesplan für unseren Kurztrip nach London organisiert.

Wir landen voraussichtlich (ich sage das extra, denn wir fliegen schließlich mit RyanAir ;) ) um 10:25 in London Stansted und fahren anschließend mit dem Stansted Express in die Londoner City, wo wir hoffentlich dann unseren Tagesplan durchziehen können. Um 22:55 fährt leider schon der letzte Express zurück zum Flughafen, sodass wir dann ab halb 12 nichts Richtiges mehr zu tun haben, aber uns wird sicher was einfallen.

Eigentlich hatte ich ja vor, mir Clotted Cream aus England mitzubringen, da ich das hier in Baden-Baden nirgends finden kann. Allerdings müsste ich das schon gegen 18 Uhr kaufen, da danach die meisten Geschäfte in London schon zu machen; aber die 12 Stunden, bis ich wieder daheim bin, wird die Sahne wahrscheinlich nicht überstehen. Schweren Herzens muss ich dieses Vorhaben also wieder vergessen. Na ja, dann muss ich mir die Clotted Cream wohl doch bei eBay kaufen.

Jetzt trotzdem wieder zurück zum Abi: Wider meine Erwartungen habe ich den Apollinaire-Preis für die Fremdsprache Französisch bekommen (das habe ich durch Zufall am gleichen Morgen durch die Zeitung erfahren, in der Schule hat es keiner geschafft mir zu sagen). Deshalb werde ich am kommenden Donnerstagabend an einer Preisverleihung in Karlsruhe teilnehmen, wo französische Literatur vorgelesen wird. Der Preis enthält außer der Einladung noch 4 Bände französischer Gedichte – und die deutsche Übersetzung werde ich natürlich keines Blickes würdigen!

Übrigens habe ich mich bei meiner letzten Bücherliste vertan. Statt Iny Lorentz’ „Die Goldhändlerin“ habe ich „Die Kastellanin“ bestellt und außerdem noch „Die Tochter der Hexe“ von Astrid Fritz. Der Rest der Liste war allerdings richtig. Von meinem Freund habe ich zum Abi außerdem Ken Follets 1151-Seiten-Schmöker „Die Säulen der Erde“ geschenkt bekommen. Jetzt ist mein Bücherregal schon fast wieder voll – die französischen Gedichtbände nehmen schließlich auch einiges an Platz in Anspruch. Daher schenkt mir mein Bruder zum Abi ein weiteres Bücherregal.

Jetzt noch einmal kurz was zur Abifeier: In der Nacht zuvor habe ich ja mein Abikleid nähen wollen. Als ich dann fertig war, bin ich fast aus allen Wolken gefallen. ES WAR 10 CM ZU ENG!! Das konnte aber doch gar nicht sein, ich habe es extra eine Nummer größer genäht! Deshalb bin ich am Freitag Morgen (abends war die Feier) in die Stadt gehechtet, um mir ein Kleid zu kaufen, das beige-/creme-farbig ist, denn ich hatte ja auch schon passende Schuhe und Schmuck. Schließlich habe ich dann ein sehr hübsches – reduziertes! – Kleid von Benetton gekauft, für das ich abends dann auch noch mehrfach gelobt worden bin. ;) Die passende Tasche und Ohrringe habe ich natürlich auch gleich noch gekauft.

Abifeier 22.6.07

Heute habe ich mich ein bisschen mit den integrierten binationalen Studiengängen an der Uni Tübingen auseinander gesetzt und beschlossen, nach meinem Bachelor-Studium (International Business Administration) ein solches binationales Masterstudium in Straßburg in Angriff zu nehmen. Meine beiden Wirtschaftssprachen werden eh Englisch und Spanisch sein, also kann ich nach dem 7., oder besser gesagt wohl 8. Semester (Auslandssemester in Spanien nach der Zwischenprüfung nicht vergessen!) ja auch gleich noch nach Frankreich gehen. Wenn ich mit dem Studium fertig bin, habe ich sowohl einen deutschen als auch einen französischen anerkannten Abschluss. Das is definitiv das Richtige für mich (ich sag nur Apollinaire-Preis ;) ).

Da ich jetzt aber 3 Monate im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal arbeitslos bin, habe ich jetzt genug Zeit, meine 16 (oder waren’s 17?) Bücher zu verschlingen, die noch ungelesen in meinem Regal stehen. Am besten fange ich gleich mal damit an.

Das war’s mit Schule 21. Juni 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Bücher, Fernweh, Jane Austen, London, Nähen, Schule.
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Seit vorgestern bin ich keine Schülerin mehr – komisches Gefühl. Dafür habe ich jetzt endlich mein Abi hinter mir und dank der 12 NP in Geschichte habe ich auch meinen Wunschschnitt von 1,3 geschafft. Dass ich keine Schülerin mehr bin, bedeutet natürlich auch, dass ich mich jetzt an keinerlei Schulregeln mehr halten muss. Deswegen habe ich gestern und heute, als ich doch nochmal in der Schule war, direkt im Schulhof vor dem Eingang geparkt. ;)

Die letzten Tage waren sehr ereignisreich: Erst das Abfeiern nach dem Mündlichen am, dann unser Abischerz mit vorangegangener „Übernachtung“ in der Schule, wo ich in Wirklichkeit keine Minute geschlafen habe, anschließend abends die Vorbereitung des Abistreichs an einer anderen Schule und jetzt bin ich gerade von selbigem heim gekommen. Langsam wird’s mal Zeit zum Schlafen (nachdem ich heute morgen schon verschlafen habe).

Zuerst muss ich aber endlich mal mein Kleid fertig nähen, das schon seit Wochen halbfertig im Keller lieg; sonst habe ich morgen bei der offiziellen Feier ein großes Problem.

Übrigens bekomme ich zum Abi von der Schule zwei Buchpreise. Einen für sehr gute Leistungen und einen anderen für die Betreuung der Schul-Homepage (deren Leitung ich aber vor einem Jahr abgegeben habe). Das heißt im Klartext, dass ich ab morgen Abend wieder um 7 Bücher reicher bin. Gekauft habe ich mir von den Gutscheinen folgendes:

Eigentlich dachte ich, ich hätte noch ein Buch mehr, aber ich glaube, das war’s. Demnächst werde ich auch noch meinen Barcelona-Reiseführer gebrauchen, denn meine Eltern haben mir zum Abi ein Wochenende in Spanien geschenkt. :) :) :)
So, entweder, ich nähe jetzt mein Kleid, oder ich gehe noch mal für ein oder zwei Stündchen ins Bett. Die Auswahl fällt mir bei meinem derzeitigen Zustand jedoch nicht schwer – gute Nacht.

Ein Tag in Basel 2. Juni 2007

Posted by Carolin Schmidt in Basel, Bücher, Fernweh, Freizeit, Kalligraphie, Kultur, Zeugs.
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>> Fotos zum Ausflug gibt’s hier <<

Gestern morgen um 9:13 ging meine bisher erste Reise nach Basel los. Nach 80 Minuten kamen wir am Badischen Bahnhof an und fuhren gleich ins Beyeler-Museum. Nebenan im Park befand sich ein Café, in dem wir mit einem Kaffee und einem Croissant in den Tag starteten. Im Museum schauten wir uns die Ausstellung „Edvard Munch – Zeichen der Moderne“ an (also doch kein Bauernmuseum). Eigentlich kann ich mich ja nicht für die Moderne begeistern, aber zum Glück wurden auch einige impressionistische Werke ausgestellt. Damit konnte ich dann was anfangen.

Gegen 13:30 Uhr, nachdem wir uns noch im museumseigenen Shop eingedeckt hatten, machten meine Tante und ich uns dann auf den Weg ins Basler Zentrum. Dort spazierten wir noch eine Weile vor uns hin und fuhren anschließend mit dem Tram in Richtung Münster, um zur Papiermühle zu kommen. Im Restaurant, das sich gleich neben dem Museum befindet, aßen wir noch etwas Kleines zu Mittag (es war schon 15:00). Das ganze Viertel ist übrigens ein echt hübscher kleiner Fleck.

Gleich nachdem wir das Museum betraten, kamen wir in den Shop. WOW! Ich habe noch nie so viele schöne Kalligraphie-Sachen gesehen! Natürlich habe ich nach dem Besuch nicht die Finger davon lassen können und habe gleich mal für 72 CHF einiges gekauft (das Geschenk von meiner Tante fürs Abi), nämlich:

Kalligraphie

 

  • ein kleines Notizbuch
  • ein ebenso kleines wie schönes Adressbuch
  • eine Schreibfeder, also noch ein richtiger Gänsekiel
  • eine dunkelrote Stange Siegellack
  • eine parfümierte Frühlingstinte in grün
  • einen unglaublich schönen Füllfederhalter
  • eine Doppelstrichfeder
  • zwei Rollen handgeschöpftes Papier, eins mit Tannennadeln oder Rosmarin und eins mit Grashalmen.

Im Museum selbst gab es einiges zu sehen: Es ging los im Keller, wo man einem Papiermacher beim Schöpfen zusehen konnte. Von ihm erfuhr ich auch einiges über die Grammatur eines solchen Bogens, über die Richtung des Faserlaufs etc. Im Gegenzug erzählten wir ihm auch einiges über unsere Druckerei, sodass aus der kleinen Vorführung ein etwas längeres Gespräch wurde.

Ich beim DruckenDa die Papiermühle nur bis 17:00 offen hat und es nach dem Gespräch schon 16:20 war, verabschiedeten und bedankten wir uns und stiegen die Treppen rauf in ein Zimmer, in dem ich mich besonders wohlfühlte: Im Schreibraum. Dort konnte man wiederum eine Frau beim Schreiben, Gestalten, Siegeln und Verzieren bewundern. Und wieder war ich überwältigt von der Vielfalt an Kalligraphie-Utensilien, die sich bei ihr auf dem Tisch befanden. Diese Frau spielte eine nicht unerhebliche Rolle bei meinem Kauf nach dem Besuch, da sie mich dazu ermutigte, nur viel zu kaufen. Danke!

Im gleichen Stockwerk konnten wir einem Mann zuschauen, wie er Lettern für die Druckmaschinen goss. Solche Lettern habe ich mir früher immer aus der Druckerei stibitzt. ;) Aber heutzutage braucht die ja auch keiner mehr. Danach zeigte mir meine Tante eine Maschine, die mir irgendwie bekannt vorkam. Mit meiner Vermutung, dass wir so eine auch in der Druckerei haben, lag ich dann richtig, denn es war eine Linotype. Soweit ich weiß, sieht unsere allerdings etwas anders aus.

Im nächsten Stock durfte ich dann zum ersten Mal selber drucken, nachdem ich meinen Namen mit Lettern gelegt hatte. :)

Anschließend ging’s noch eine Etage hoch in die Buchbinderei. Da es allerdings schon kurz vor 5 war, schauten wir uns dort nur kurz die Maschinen an und machten uns dann auf den Weg ins Erdgeschoss, wo Federn, Tinten und Papier auf mich warteten.

Wir verließen also das Museum um Punkt 17 Uhr und liefen wieder Richtung Innenstadt (H&M olé). Da wir keine Lust hatten, den Rhein mittels Brücke zu überqueren, machten wir es uns in einer kleinen Fähre bequem, die uns in kürzester Zeit ans andere Rheinufer brachte. Dort spazierten wir ein wenig am Fluss entlang und stiegen die Treppen zum Münster hoch, dem wir noch einen kleinen Besuch abstatten wollten. Leider war es schon seit 17:00 geschlossen. Also nahmen wir kurzerhand die nächste Fähre zurück auf die andere Seite.

Am Marktplatz suchten wir dann vergebens nach einem kleinen Bistro. Nachdem wir gut 20 Minuten gesucht hatten, sprachen wir eine Passantin an, die uns ein kleines Restaurant am Ufer des Rheins empfahl. Und es war in der Tat ein nettes kleines Restaurant. Wir tranken also den zweiten Kaffee dieses Tages und ruhten uns vom bisher schon recht anstrengenden Ausflug aus.

Gegen 19:30 holten wir uns an der gegenüberliegenden Haltestelle zwei Tickets und machten uns auf den Weg zum Bahnhof, wo unser Zug um 20:22 abfahren sollte. Dummerweise sind wir dann jedoch in den falschen Zug eingestiegen :D (irgendwann musste ja mal was Unvorhergesehenes passieren). Das merkten wir jedoch erst, als der Zug erst 20 Minuten nach unserer eigentlichen Abfahrtszeit losfuhr. Eigentlich sollten wir mit einem ICE innerhalb einer Stunde nach Offenburg fahren, dort umsteigen und um 22 Uhr ungrad in Baden-Baden ankommen. Stattdessen fuhren wir mit einem Regionalexpress (laaangsaaam!) nach Freiburg, wo dann Ende Gelende war. Am Schalter sagte man uns, dass wir mit dem nächsten RE um 22:25 bis nach Offenburg fahren, und dort in den Zug nach Baden-Baden umsteigen könnten, ohne etwas draufzahlen zu müssen. Da es aber erst 21:45 war und – zumindest mir – verdammt kalt war, genehmigten wir uns in der Bahnhofshalle den dritten Kaffee des Tages, natürlich wieder mit einem Croissant. Ansonsten lief jedoch alles glatt. ;) Nach diesem anstrengenden Tag und den wenigen Strapazen kamen wir dann um 23:48 daheim an (ans Agostea war dann natürlich nicht mehr zu denken). Gegen Ende der Fahrt konnten wir sogar wieder über unser Missgeschick lachen. Übrigens tun das jetzt auch mein Bruder und seine Freunde, die ich (wie konnte ich nur!) aus dem Zug anrief, um mir Rat einzuholen. Nächstes Mal denke ich zuerst nach und rufe dann nicht an.

Zu Hause konnte ich dann dank des Koffeinschubs nicht schlafen. Deshalb las ich noch einige Seiten in Umberto Ecos „Der Name der Rose“, von dem ich im Zug schon erstaunlich viel gelesen hatte. Ich sollte mich öfters in den falschen Zug setzen. Reisen bildet!

Heute wird geTAPAst / Besuch in Basel und Freiburg 31. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Nähen, Schule, Zeugs.
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Aloha. Das derzeitige Wetter ist zwar nicht so, als dass man mit dem hawaiianischen „Aloha“ grüßen dürfte, aber zumindest können wir ja mal versuchen, uns das Wetter schön zu reden. ;)

Meine Ferien waren bisher ziemlich unspektakulär. Ich durfte wieder unzähligen Mitschülern hinterher rennen, damit ich zumindest endlich mal zwei Drittel der Kursberichte für die Abizeitung habe, aber im Endeffekt fehlen mir immer noch 10 Berichte. Dass ich die Zeitung bis in einer Woche fertig haben muss, scheint in meiner Klasse kaum jemanden zu interessieren.

Nichtsdestotrotz gehe ich heute Abend nach der Arbeit mit ein paar Freunden in Baden-Badens Tapas-Bar. Für gar nicht mal so hohe Preise – was in Baden-Baden ganz ungewöhnlich ist – kann man sich dort an leckeren spanischen Tapas satt essen (ja, wirklich: wenn man pro Person 2 Tapas bestellt und jeder von jedem probieren darf, kann man durchaus satt werden!). Auch die Cocktails dort sind empfehlenswert. Am besten geht man natürlich zur Happy Hour hin, dann bekommt man einige davon zum halben Preis. ;)

Was mache ich sonst noch so in den Ferien?

1. Ich gehe morgen nach Basel. Meine Tante hat mir zum Geburtstag einen Besuch in der Papiermühle in Basel geschenkt, da ich mich ja für Bücher, Papier, Kalligraphie und Druck interessiere. Soweit ich weiß (langsam sollte ich mich mal erkundigen) fahren wir um 9 in Baden-Baden los, gehen dann in Basel zuerst noch in ein Bauernmuseum (?) und anschließend dann in die Papiermühle. Der Tag wird also sicher ziemlich anstrengend. Trotzdem muss ich morgen Abend fit sein, denn ich gehe noch mit Freunden nach Karlsruhe ins Agostea.

2. Nach Freiburg gehe ich dann übrigens auch noch. Meine Tante hat mich zu sich eingeladen, und anscheinend gibt es in Freiburg drei oder vier Stoffläden. Ich seh’s schon kommen – ich komm wieder mit mehr Stoff heim als ich jemals gebrauchen kann. Außerdem darf ich nicht vergessen, zum Ikea zu gehen. Da hol ich mir dann „Lack„, ein weißes Bücherbord, das ich genau neben mein schon vorhandenes Lack hänge. ;) Dann habe ich ein doppelt so langes Regal wie vorher und ich kann endlich alle meine Bücher verstauen. Falls ich in Tübingen genug Platz habe, will ich mir unbedingt „Kirp“ kaufen! Ein oder zwei Körbe in meiner Zimmerfarbe orange-gelb könnte ich natürlich auch gebrauchen. Soweit zu Freiburg.

Mehr gibt es heute, glaube ich, nicht zu sagen. Vielleicht kann mir der ein oder andere noch (Reise-)Vorschläge machen, da ich ja ab dem 18.6. keine Schülerin mehr bin (*schnief) und drei Monate nichts Ernsthaftes zu tun habe.

Das Abi mal wieder und die Ferien / Teures Tübingen 29. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Musik, Schule, Studium.
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Soo, nun habe ich also die ersten Tage meiner letzten Schulferien schon hinter mir. Ich bin ganz froh, dass das Wetter so – um es mal nett auszudrücken – nass ist, da ich die letzten Abende eh arbeiten musste. Morgen ist mein erster freier Tag, vielleicht scheint da ja auch mal die Sonne?!

Den Rest der Ferien werde ich damit zubringen, die Abizeitung für meinen Jahrgang fertigzustellen. Da ich dazu nur noch gut anderthalb Wochen Zeit habe, sollte ich eigentlich schleunigst damit anfangen. Meine Mutter hat gestern Abend meinen Direktor getroffen und der will mich heute noch anrufen, um irgendwas mit mir zu klären. Hoffentlich will er nicht, dass ich die Zeitung schon nächste Woche fertig habe, damit die Lehrer noch Korrektur lesen können. Lieber lass ich mir dann noch ein paar Tage mehr Zeit und les dafür alles selber noch mal durch. Auf mich ist schließlich Verlass. ;)

Übrigens habe ich gar keine Lust auf meine Präsentationsprüfung in Geschichte. Aber wer hat das schon? Mein Deutschlehrer jedenfalls hat mir heute eine beruhigende und zugleich aufmunternde Email geschrieben. Auf meine Frage, was denn in einer zusätzlichen mündlichen Prüfung drankommen könnte, hat er mir zuerst die Themen genannt und anschließend hinzugefügt, dass ich wahrscheinlich kein Interesse an einer zweiten Prüfung haben werde. Na das hört sich doch ganz gut an! Ich rechne seit dem 19.4. mit 6 NP in Deutsch, aber anscheinend habe ich ja doch mehr. :)

In den letzten Tagen habe ich mich auch endlich mal im Internet nach günstigen Wohnungen in Tübingen umgesehen. Leider musste ich feststellen, dass es in Tübingen keine günstigen Wohnungen zu geben scheint. Unter 350 € Warmmiete für 20 m² geht da gar nichts. Und in eine WG kriegt mich auch keiner! Ich brauche einfach meinen eigenen Bereich, in dem ich mich ungestört bewegen kann. Außerdem kann ich mit Bad-Mitbenutzung nix anfangen… Eigentlich habe ich das perfekte Zimmer schon gefunden: 20 m², mit Parkplatz, ISDN und DSL. Außerdem gibt’s für 15 € Aufpreis pro Monat noch ein Klavier dazu. Dann könnte ich auch endlich mal Klavierstunden nehmen. Ich hab’ nämlich vor ein paar Jahren ein Klavier geerbt, mit dem ich leider seither nichts anfangen kann. Schade eigentlich, wo mir Klaviermusik doch so gut gefällt. Vielleicht ist das Zimmer in einem halben Jahr ja noch frei, dann schlag ich zu!

Außerdem muss ich mich in nächster Zeit auch mal mit dem von der Uni angeforderten Motivationsschreiben für das iBWL-Studium auseinandersetzen. Mal sehen: Ich bin weltoffen, neugierig, tolerant, geduldig, ehrgeizig…

PS: Sarah Kuttner ist immer noch leicht feucht und fängt an sich zu wellen. :( Was kann ich tun??

Die letzten Schulferien meines Lebens / Unter Wasser / Lecker Nachtisch! 26. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Kochen, Kulinarisches, Schule, Studium, Zeugs.
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Endlich (?) trete ich die letzten Schulferien meines Lebens an. Eigentlich ist es aber schon komisch zu wissen, dass man somit auch schon den letzten Schultag seines Lebens erlebt hat. Ich zumindest war etwas traurig, als ich gestern um 13:00 allen anderen aus meiner Klasse schöne Ferien wünschte mit dem Wissen, dass wir uns alle nur noch drei Mal nach den Ferien sehen sollten.

Jetzt fängt also ein neuer Lebensabschnitt an – alle treffen ihre Vorbereitungen für die Ausbildung oder das Studium, schreiben Bewerbungen und versuchen, der Bundeswehr zu entkommen. Natürlich wird man den ein oder anderen auch noch nach der Schulzeit sehen, und der ganze Haufen wird sich sicher auch hin und wieder im Ararat (Kneipe) versammeln, aber trotzdem ist es doch ein etwas seltsames Gefühl.

Obwohl, wie wahrscheinlich in jeder Klassenstufe, stets behauptet wurde, wir hätten keine richtige Klassengemeinschaft, sind, denke ich doch, die meisten traurig, dass alles so schnell vorüber ging. Während der Abivorbereitungen habe zumindest ich mich komplett abgeschottet, und auch nach dem Abi blieb nicht mehr viel Zeit, sich mit den anderen zu treffen. Jetzt ist es eigentlich schon fast zu spät, denn in den Pfingstferien sind die meisten damit beschäftigt, ihre vier Themen für die mündliche Prüfung vorzubereiten, da wir das endgültige Thema am ersten Tag nach den Ferien erst erfahren und am folgenden Montag schon die Prüfung haben. Außerdem werde ich vor allem mit der Gestaltung der Abizeitung beschäftigt sein.

Zu wissen, dass jetzt etwas Neues anfängt, ist irgendwie seltsam. Man wird für ein paar Monate keinen geregelten Tagesablauf mehr haben und wahrscheinlich erst einmal seinen Eltern auf die Nerven gehen. ;) Einige werden wegziehen, um zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, andere gehen ins Ausland oder zum Bund. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, morgens etwas anderes zu machen, als um 6:29 (damit ich rechtzeitig das Radio anmachen kann! ;) ) aufzustehen und in die Schule zu gehen. Ich muss mir wahrscheinlich zuerst die Zeit von Juli bis Mitte Oktober verplanen, weil ich sonst vor lauter Langeweile verrückt werden würde. London ist da schon mal ein guter Anfang.

Jetzt zu etwas Anderem: Gerade eben bei der Arbeit im Festspielhaus ist mir meine Wasserflasche ausgelaufen. Nach der Verwendung Tausender von Servietten ist meine Tasche jetzt zum Glück nur noch feucht (das Leder wird’s mir danken), allerdings hat Sarah Kuttners „Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart.“ einen erheblichen Wasserschaden davongetragen. Tja Sarah, jetzt liegst du unter einem Stapel schwerer Bücher, um gepresst zu werden. Morgen geht’s dir wieder gut.

Für heute Mittag habe ich einen ganz ganz leckeren Nachtisch gezaubert, nämlich eine Joghurtbombe. So einfach es sich auch anhört, so gut ist es: 750 g Joghurt, 600 ml geschlagene Sahne, 1,5 Päckchen Vanillezucker und 180 g Zucker. Es war so gut, dass wir die Bombe innerhalb kürzester Zeit verschlungen haben – dieses Rezept sollte der ein oder andere unbedingt ausprobieren!!