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Erste Zulassung endlich da… 3. August 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kalligraphie, Kochen, Kultur, Nähen, Sommer, Studium.
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…leider noch nicht von Mannheim. Na ja, immerhin habe ich jetzt die Sicherheit, dass es dieses Jahr doch noch was wird mit dem Studieren, und das ist in erster Linie das Wichtigste. Die Zulassung kam von der Uni Tübingen, von der ich als letztes erwartet hätte, dass sie mich nehmen – immerhin kamen auf einen Studienplatz 20 Bewerbungen! Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass ich in Mannheim genau so viel Glück habe, aber da stehen die Chancen immerhin nur 1:10.

Mein Eignungsfeststellungstest in Karlsruhe war einfach nur grottig: Da gab es Fragen, die ich nicht beantworten konnte, weil a) ich noch nie etwas davon gehört hatte oder b) weil ich mir nicht sicher war und ich bei jedem Mal Nachdenken noch mehr verwechselt habe oder c) weil ich einfach kein Freund von Geographie bin. ;-) Daher musste ich beschämenderweise die Frage mit den Hauptstädten von deutschen Bundesländern auslassen, da ich nur eine oder zwei von den angegebenen sechs wusste und ich nur mit allen sechs richtigen überhaupt einen Punkt bekommen hätte. Warum mir also die Mühe machen und zwei Städte aufschreiben, wenn ich dafür eh keinen Punkt bekomme? Einige andere Fragen gingen um philosophische Grundsätze, von denen ich noch nie etwas gehört habe, da ich weder Philosophie noch Ethik als Schulfach hatte. Da habe ich dann teilweise einfach geraten oder in den hintersten Ecken meines Hirns gekramt und doch die richtige Lösung angekreuzt (multiple choice!). Seit meiner Zusage aus Tübingen ist mir eh egal, ob ich von Karlsruhe eine Zu- oder eine Absage bekomme, da das Studium dort ja nur die Notlösung gewesen wäre. Für den Test hatten wir übrigens drei Stunden Zeit. Manche sahen mich etwas verstört an, als ich meinen Test nach 30 Minuten mehr oder weniger intensiven Durcharbeitens schließlich abgab und mich auf den Weg zu H&M und Karstadt machte.

SchatulleIm Karstadt habe ich mich erst einmal mit günstigem neuem Stoff eingedeckt: Für meine Silberbesteck-Schatulle – eine Errungenschaft vom letzten Flohmarkt – mit weinrotem Samt, aus denen ich kleine Deckchen bzw. Kissen nähe, die ich zwischen die verschiedenen Lagen Besteck legen kann und mit einem khakigrünen Häkelstoff für einen kurzen Bolero. ¡Olé! Sowieso habe ich in den letzten Tagen wieder sehr viel genäht, aber was soll man bei dem verregneten Wetter sonst auch machen? Ein Hoch auf den Klimawandel.

Der Kalligraph, dem ich vor ein paar Tagen im Stadtmuseum Baden-Baden zugesehen habe, heißt Norman Hothum und beschäftigt sich hauptsächlich mit mittelalterlichen Schriften und Illustrationen, aber auch mit dem Leben im Mittelalter ansich. Die Gespräche mit ihm waren sehr interessant und haben mir wieder Lust gemacht, mich mit Kalligraphie zu beschäftigen, die in letzter Zeit bei mir etwas zu kurz gekommen ist.

Mit dem Jackpotknacken beim anschließenden Bowlen ist es auch diesmal leider nichts geworden ;-) Aber irgendwann schaffen wir es!

Letzte Woche habe ich mir zwei spanische Bücher bestellt, da ich befürchte, dass ich die Sprache mehr und mehr verlernen werde. Die beiden Bücher sind La Celestina von Fernando de Rojas und Al Morir Don Quijote von Andrés Trapiello.

So, und jetzt werde ich leckere Mirabellenmarmelade kochen, mjam.

Und immer noch keine Zulassungen im Briefkasten / Gemischte Gefühle nach dem Interview 29. Juli 2007

Posted by Carolin Schmidt in Freizeit, Kalligraphie, Kochen, Kultur, Studium.
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Ich werd noch wahnsinnig vom Warten. Bisher habe ich weder Zusagen noch Absagen von den drei Unis bekommen.

Mein Bewerbungsgespräch an der Uni Tübingen letzten Mittwoch war übrigens… hmm, wie drück ich’s am besten aus? … gut durchwachsen. Die beiden Sprachtests waren die Krönungen des Tages, ich habe in Spanisch und Englisch jeweils so viele Punkte erreicht, dass ich in den beiden besten Gruppen bin. Aber dann kam das Interview. Zum Glück saß vor dem Zimmer noch eine Abiturientin, die ihr Gespräch schon vorher hatte und nur noch auf eine Freundin wartete, die gerade von der Professorin ausgefragt wurde. Das habe ich natürlich zu nutzen gewusst und habe mir von ihrem Gespräch berichten lassen, damit auch ja nichts schief geht. Mehr oder weniger gut vorbereitet habe ich mich dann in das Interview getraut und bin mit eher gemischten Gefühlen wieder heraus gekommen.

Der Grund: Ich war mir sicher, dass ich nicht zu den 40 glücklichen Bewerbern gehören würde, die genommen werden (160 wurden eingeladen, 800 Bewerbungen sind insgesamt eingegangen). Am Ende des Gesprächs wurde mir außerdem noch versichert, dass die Zusagen bis Ende der Woche bei den Bewerbern eintreffen würden, die Absagen erst später. Jetzt haben wir Sonntag und es ist keine Zusage da. Wenn ich jetzt keine Zusage aus Mannheim bekomme, habe ich keinen Studienplatz, und das mit einem Schnitt von 1,3!!!! Das ist doch wirklich nicht zu fassen.

Aus Karlsruhe kam diese Woche übrigens auch noch eine Einladung zu einem Eignungsfeststellungstest, der am nächsten Mittwoch, den 1. August, stattfinden wird. Dort werden laut Einladung „allgemeine Wissensgebiete“ getestet. Da kann ich ja gleich einpacken. Aber das darf ich mir halt nicht erlauben, sonst wird’s dieses Jahr wirklich nichts mehr mit dem Studieren. Auch wenn mich Europäische Kultur und Ideengeschichte eigentlich nicht groß interessiert; ich muss zumindest von Karlsruhe eine Zulassung bekommen, sonst muss ich zu Plan B (Praktika, Praktika, Praktika…) übergehen, um einigermaßen über das Jahr zu kommen. Aber ich will nach Mannheim, ich will ich will ich will! Nirgens sonst passt der Studiengang so perfekt zu mir: Spanische Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaft mit Übersetzen, vergleichenden Kulturraumstudien etc., und das alles dann noch ergänzt mit 25 % BWL. Na ja, wenn’s dieses Jahr nicht klappt, dann versuch ich es eben nächstes Jahr noch mal.

Was mache ich heute? Heute Nachmittag gehe ich in die Stadt, da dort ein bekannter Kalligraph sein Unwesen treiben wird und ich ihm dabei unbedingt über die Schulter schauen möchte. Vielleicht bekomme ich da ein paar Anregungen ein Etikett für den/die/das ********, den/die/das ich gestern Mittag gekocht habe und dessen/deren Name ich hier nicht ausschreiben darf, da sonst eine bestimmte Person schon weiß, was sie heute geschenkt bekommt. ;)

Außerdem gehen wir heute Abend mal wieder bowlen (und Jackpot knacken!) im Bowlingcenter Baden-Baden. Drückt mir bitte die Daumen, damit das nicht auch noch schief geht.

Die letzten Schulferien meines Lebens / Unter Wasser / Lecker Nachtisch! 26. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Kochen, Kulinarisches, Schule, Studium, Zeugs.
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Endlich (?) trete ich die letzten Schulferien meines Lebens an. Eigentlich ist es aber schon komisch zu wissen, dass man somit auch schon den letzten Schultag seines Lebens erlebt hat. Ich zumindest war etwas traurig, als ich gestern um 13:00 allen anderen aus meiner Klasse schöne Ferien wünschte mit dem Wissen, dass wir uns alle nur noch drei Mal nach den Ferien sehen sollten.

Jetzt fängt also ein neuer Lebensabschnitt an – alle treffen ihre Vorbereitungen für die Ausbildung oder das Studium, schreiben Bewerbungen und versuchen, der Bundeswehr zu entkommen. Natürlich wird man den ein oder anderen auch noch nach der Schulzeit sehen, und der ganze Haufen wird sich sicher auch hin und wieder im Ararat (Kneipe) versammeln, aber trotzdem ist es doch ein etwas seltsames Gefühl.

Obwohl, wie wahrscheinlich in jeder Klassenstufe, stets behauptet wurde, wir hätten keine richtige Klassengemeinschaft, sind, denke ich doch, die meisten traurig, dass alles so schnell vorüber ging. Während der Abivorbereitungen habe zumindest ich mich komplett abgeschottet, und auch nach dem Abi blieb nicht mehr viel Zeit, sich mit den anderen zu treffen. Jetzt ist es eigentlich schon fast zu spät, denn in den Pfingstferien sind die meisten damit beschäftigt, ihre vier Themen für die mündliche Prüfung vorzubereiten, da wir das endgültige Thema am ersten Tag nach den Ferien erst erfahren und am folgenden Montag schon die Prüfung haben. Außerdem werde ich vor allem mit der Gestaltung der Abizeitung beschäftigt sein.

Zu wissen, dass jetzt etwas Neues anfängt, ist irgendwie seltsam. Man wird für ein paar Monate keinen geregelten Tagesablauf mehr haben und wahrscheinlich erst einmal seinen Eltern auf die Nerven gehen. ;) Einige werden wegziehen, um zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, andere gehen ins Ausland oder zum Bund. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, morgens etwas anderes zu machen, als um 6:29 (damit ich rechtzeitig das Radio anmachen kann! ;) ) aufzustehen und in die Schule zu gehen. Ich muss mir wahrscheinlich zuerst die Zeit von Juli bis Mitte Oktober verplanen, weil ich sonst vor lauter Langeweile verrückt werden würde. London ist da schon mal ein guter Anfang.

Jetzt zu etwas Anderem: Gerade eben bei der Arbeit im Festspielhaus ist mir meine Wasserflasche ausgelaufen. Nach der Verwendung Tausender von Servietten ist meine Tasche jetzt zum Glück nur noch feucht (das Leder wird’s mir danken), allerdings hat Sarah Kuttners „Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart.“ einen erheblichen Wasserschaden davongetragen. Tja Sarah, jetzt liegst du unter einem Stapel schwerer Bücher, um gepresst zu werden. Morgen geht’s dir wieder gut.

Für heute Mittag habe ich einen ganz ganz leckeren Nachtisch gezaubert, nämlich eine Joghurtbombe. So einfach es sich auch anhört, so gut ist es: 750 g Joghurt, 600 ml geschlagene Sahne, 1,5 Päckchen Vanillezucker und 180 g Zucker. Es war so gut, dass wir die Bombe innerhalb kürzester Zeit verschlungen haben – dieses Rezept sollte der ein oder andere unbedingt ausprobieren!!