Heute wird geTAPAst / Besuch in Basel und Freiburg 31. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Nähen, Schule, Zeugs.2 comments
Aloha. Das derzeitige Wetter ist zwar nicht so, als dass man mit dem hawaiianischen „Aloha“ grüßen dürfte, aber zumindest können wir ja mal versuchen, uns das Wetter schön zu reden.
Meine Ferien waren bisher ziemlich unspektakulär. Ich durfte wieder unzähligen Mitschülern hinterher rennen, damit ich zumindest endlich mal zwei Drittel der Kursberichte für die Abizeitung habe, aber im Endeffekt fehlen mir immer noch 10 Berichte. Dass ich die Zeitung bis in einer Woche fertig haben muss, scheint in meiner Klasse kaum jemanden zu interessieren.
Nichtsdestotrotz gehe ich heute Abend nach der Arbeit mit ein paar Freunden in Baden-Badens Tapas-Bar. Für gar nicht mal so hohe Preise – was in Baden-Baden ganz ungewöhnlich ist – kann man sich dort an leckeren spanischen Tapas satt essen (ja, wirklich: wenn man pro Person 2 Tapas bestellt und jeder von jedem probieren darf, kann man durchaus satt werden!). Auch die Cocktails dort sind empfehlenswert. Am besten geht man natürlich zur Happy Hour hin, dann bekommt man einige davon zum halben Preis.
Was mache ich sonst noch so in den Ferien?
1. Ich gehe morgen nach Basel. Meine Tante hat mir zum Geburtstag einen Besuch in der Papiermühle in Basel geschenkt, da ich mich ja für Bücher, Papier, Kalligraphie und Druck interessiere. Soweit ich weiß (langsam sollte ich mich mal erkundigen) fahren wir um 9 in Baden-Baden los, gehen dann in Basel zuerst noch in ein Bauernmuseum (?) und anschließend dann in die Papiermühle. Der Tag wird also sicher ziemlich anstrengend. Trotzdem muss ich morgen Abend fit sein, denn ich gehe noch mit Freunden nach Karlsruhe ins Agostea.
2. Nach Freiburg gehe ich dann übrigens auch noch. Meine Tante hat mich zu sich eingeladen, und anscheinend gibt es in Freiburg drei oder vier Stoffläden. Ich seh’s schon kommen – ich komm wieder mit mehr Stoff heim als ich jemals gebrauchen kann. Außerdem darf ich nicht vergessen, zum Ikea zu gehen. Da hol ich mir dann „Lack„, ein weißes Bücherbord, das ich genau neben mein schon vorhandenes Lack hänge.
Dann habe ich ein doppelt so langes Regal wie vorher und ich kann endlich alle meine Bücher verstauen. Falls ich in Tübingen genug Platz habe, will ich mir unbedingt „Kirp“ kaufen! Ein oder zwei Körbe in meiner Zimmerfarbe orange-gelb könnte ich natürlich auch gebrauchen. Soweit zu Freiburg.
Mehr gibt es heute, glaube ich, nicht zu sagen. Vielleicht kann mir der ein oder andere noch (Reise-)Vorschläge machen, da ich ja ab dem 18.6. keine Schülerin mehr bin (*schnief) und drei Monate nichts Ernsthaftes zu tun habe.
Die letzten Schulferien meines Lebens / Unter Wasser / Lecker Nachtisch! 26. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Kochen, Kulinarisches, Schule, Studium, Zeugs.4 comments
Endlich (?) trete ich die letzten Schulferien meines Lebens an. Eigentlich ist es aber schon komisch zu wissen, dass man somit auch schon den letzten Schultag seines Lebens erlebt hat. Ich zumindest war etwas traurig, als ich gestern um 13:00 allen anderen aus meiner Klasse schöne Ferien wünschte mit dem Wissen, dass wir uns alle nur noch drei Mal nach den Ferien sehen sollten.
Jetzt fängt also ein neuer Lebensabschnitt an – alle treffen ihre Vorbereitungen für die Ausbildung oder das Studium, schreiben Bewerbungen und versuchen, der Bundeswehr zu entkommen. Natürlich wird man den ein oder anderen auch noch nach der Schulzeit sehen, und der ganze Haufen wird sich sicher auch hin und wieder im Ararat (Kneipe) versammeln, aber trotzdem ist es doch ein etwas seltsames Gefühl.
Obwohl, wie wahrscheinlich in jeder Klassenstufe, stets behauptet wurde, wir hätten keine richtige Klassengemeinschaft, sind, denke ich doch, die meisten traurig, dass alles so schnell vorüber ging. Während der Abivorbereitungen habe zumindest ich mich komplett abgeschottet, und auch nach dem Abi blieb nicht mehr viel Zeit, sich mit den anderen zu treffen. Jetzt ist es eigentlich schon fast zu spät, denn in den Pfingstferien sind die meisten damit beschäftigt, ihre vier Themen für die mündliche Prüfung vorzubereiten, da wir das endgültige Thema am ersten Tag nach den Ferien erst erfahren und am folgenden Montag schon die Prüfung haben. Außerdem werde ich vor allem mit der Gestaltung der Abizeitung beschäftigt sein.
Zu wissen, dass jetzt etwas Neues anfängt, ist irgendwie seltsam. Man wird für ein paar Monate keinen geregelten Tagesablauf mehr haben und wahrscheinlich erst einmal seinen Eltern auf die Nerven gehen.
Einige werden wegziehen, um zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, andere gehen ins Ausland oder zum Bund. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, morgens etwas anderes zu machen, als um 6:29 (damit ich rechtzeitig das Radio anmachen kann!
) aufzustehen und in die Schule zu gehen. Ich muss mir wahrscheinlich zuerst die Zeit von Juli bis Mitte Oktober verplanen, weil ich sonst vor lauter Langeweile verrückt werden würde. London ist da schon mal ein guter Anfang.
Jetzt zu etwas Anderem: Gerade eben bei der Arbeit im Festspielhaus ist mir meine Wasserflasche ausgelaufen. Nach der Verwendung Tausender von Servietten ist meine Tasche jetzt zum Glück nur noch feucht (das Leder wird’s mir danken), allerdings hat Sarah Kuttners „Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart.“ einen erheblichen Wasserschaden davongetragen. Tja Sarah, jetzt liegst du unter einem Stapel schwerer Bücher, um gepresst zu werden. Morgen geht’s dir wieder gut.
Für heute Mittag habe ich einen ganz ganz leckeren Nachtisch gezaubert, nämlich eine Joghurtbombe. So einfach es sich auch anhört, so gut ist es: 750 g Joghurt, 600 ml geschlagene Sahne, 1,5 Päckchen Vanillezucker und 180 g Zucker. Es war so gut, dass wir die Bombe innerhalb kürzester Zeit verschlungen haben – dieses Rezept sollte der ein oder andere unbedingt ausprobieren!!
Mal wieder krank – aber dafür habe ich ein neues Buch! 19. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kulinarisches, Zeugs.3 comments
Tjaja, lange bin ich verschont geblieben, aber trotzdem hat mich mal wieder eine Erkältung erwischt. Eigentlich ist es erstaunlich, da das erst die zweite oder dritte seit Anfang 2006 ist und ich sonst immer gut 4-5 Anginen im Jahr hatte. Blöderweise kann ich die Erkältung jetzt aber gar nicht brauchen; denn am Montag geht’s mit dem Sportkurs nach Kandel in den Kletterpark, und wir müssen für die Abizeitung nächste Woche Fotos für die Steckbriefe der Abiturienten machen. Na ja, vielleicht werd ich ja bis dahin wieder gesund. Hoffen wir’s mal.
Zur Zeit lese ich ja gerade „Der Name der Rose“ von Umberto Eco. Ich muss zugeben, dass es mir etwas schwer fällt, die ganzen lateinischen Begriffe und Phrasen zu verstehen, da ich mich vor Latein in der Schule drücken konnte.
Im Nachhinein merke ich, dass ein bisschen Latein vielleicht nicht geschadet hätte; aber vielleicht kann ich das ja nachholen.
Übrigens war ich gestern im baden-badener Fachmarktcenter und bin nicht drum herum gekommen, mir ein neues Buch zu kaufen, obwohl ich hier noch eine Menge herumstehen habe, die nur darauf warten, gelesen zu werden. So wurde also „Das Geheimnis der Hebamme“ von Sabine Ebert von mir auserkoren, da es für den Festeinband eigentlich recht billig war. Nur, woher nehme ich die Zeit, das alles zu lesen? Ich erinnere nochmals daran, dass mich nächste Woche noch ein Buchpaket von Lovelybooks erwartet…
Und bevor ich’s vergesse: Gestern war ich in Baden-Badens neuer Sushibar und ich kann sie eigentlich nur weiterempfehlen. Die Preise sind in Ordnung und die Auswahl an Sushi erst recht. Trotzdem sollte man viel Geduld mit sich bringen, da die Bedienung leider einiges bei unserer Bestellung verschwitzt hat.
Zum Nachtisch habe ich mich getraut, Daifuku zu bestellen. Ich muss zugeben, hätte man mir das vorher gezeigt, hätte ich es bestimmt nicht genommen, denn das ganze sah aus wie ein Klumpen Kleister oder vielmehr wie ein toter Frosch. Alles in allem eine recht zähe und klebrige Angelegenheit. Trotz allem war’s lecker.
Jetzt werde ich mich wohl erstmal wieder hinlegen und versuchen gesund zu werden. Und natürlich weiterlesen!
Immer noch Regen… / Sushi-Bar / Tatsächlich gewonnen! 16. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kulinarisches.add a comment
… und ich habe nichts anderes zu tun, als zu Hause rumzusitzen.
Kann mal bitte jemand was am Wetter drehen? Ich werd noch verrückt hier drin! Und beim miesen Wetter kein Ende in Sicht…
Übrigens hat Baden-Baden neuerdings eine Sushi-Bar! Die muss ich demnächst unbedingt mal ausprobieren.
Gerade habe ich heraus gefunden, dass ich tatsächlich die Verlosung bei Lovelybooks gewonnen habe! Und ich bekomme *trommelwirbel* ein BUCHPAKET! Zum Glück habe ich keinen iPod gewonnen, bin mit meinem alten Mini immer noch glücklich. Besser konnte es ja nicht kommen.
London in 12 Stunden / Lockerer Job im Kurhaus Baden-Baden 13. Mai 2007
Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Zeugs.1 comment so far
Was kann man in 12 Stunden in der englischen Hauptstadt alles machen? Ich weiß, dass die Zeit nie reicht, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, aber zumindest ein paar sollten es schon sein. Wahrscheinlich fliegen wir von Dienstag, 26., auf Mittwoch, 27. Juni. Abiturient zu sein ist toll, da hat man schon ab Mitte Juni Ferien.
Nächste Woche kaufe ich mir den Spirallo Reiseführer von Falk. Zum Glück hat meine Mutter mich vorhin daran erinnert, dass wir noch Geld umtauschen müssen, das hatte ich total vergessen. Was ich unbedingt sehen muss, ist Buckingham Palace, Tower Bridge und das Foltermuseum. Außerdem werden wir natürlich auch den Afternoon Tea zelebrieren. Tee rockt!
Übrigens habe ich gestern im Kurhaus bei der Feier zu 20-jährigen Bestehen von L’Tur gearbeitet. Ich hätte es mir im Leben nicht so chillig vorgestellt: Zuerst haben wir uns umgezogen, dann hatten wir von 17:30 bis 19:00 frei. Bis 20 Uhr haben wir dann Gäste reingelassen und bis 22 Uhr gemütlich im Kurhaus-Restaurant gespeist (auf Kosten des Hauses versteht sich!). Als Vorspeise hatte ich ein Steinpilzschaumsüppchen mit Wachteln und Rotweinpflaumen, danach Zitronenspaghetti mit gegrillten Gambas und schließlich einen Espresso. Für das Dessert hat leider die Zeit nicht mehr gereicht, denn wir waren ja schließlich zum Arbeiten da! Anschließend haben wir die Headsets der englischsprachigen Gäste eingesammelt (vorher noch eine Flasche Sekt geköpft) und mit Flugzeug-Trollies Dosenprosecco verteilt. Da wir noch massig davon übrig hatten, durften wir uns davon noch ein paar Dosen mit nach Hause nehmen.
Wir – das sind wir drei Mitarbeiterinnen des Festspielhauses Baden-Baden und zwei Stewardessen – haben auch versucht durchzusetzen, dass wir die Outfits (schwarzes knielanges Kleid, weißer Gürtel, schwarz-weißes Tuch – Foto folgt) behalten dürfen. Allerdings haben wir niemanden aus der Requisite gefunden, weshalb wir einfach unsere Adressen auf den Kleidern hinterlassen haben. Mal schauen, ob sie uns im Laufe der nächsten Woche zugeschickt werden. Alles in allem war der Abend also echt angenehm – dabei hatte ich gestern Mittag noch keine Lust, da von 17 bis 2 Uhr zu arbeiten. Im Nachhinein würde ich das jederzeit wieder tun.




