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Mannheim lässt auf sich warten 9. August 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Nähen, Sommer, Studium.
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Die Zusage aus Mannheim kommt einfach nicht. Seit über zwei Wochen wache ich jeden Morgen zwischen 8 und 9 auf (und das, obwohl ich ohne Probleme bis 15 Uhr durchschlafen kann!), weil ab 9 die Post kommt. Doch normalerweise bringt der Postbote ständig nur Briefe und Päckchen für jeden anderen außer mir. Nur heute nicht: Da war ein Umschlag aus Karlsruhe. Oje. Das kann ja nur eine Absage sein, nach dem Test letzte Woche. Aber erstaunlicherweise habe ich auch von Karlsruhe eine Zusage bekommen. Noch eine Uni mehr, der ich absagen muss.

Da die Rückmeldefrist für Tübingen am 15. August abläuft, brauche ich also endlich Gewissheit. Schließlich kann ich ja nicht die Studienplätze in Tübingen und Karlsruhe ablehnen und am Ende noch eine Absage von  Mannheim bekommen. Daher werde ich spätestens morgen in Mannheim anrufen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigen. So kann’s ja auch nicht gehen: In Mannheim beginnt mein Semester am 3. September, während es überall sonst in Baden-Württemberg erst am 15. Oktober los geht. Und dann ist die Uni Mannheim eben noch diejenige, die Ihre Zu- und Absagen als Letzte verschickt.

Langsam wird es auch ein wenig knapp mit der Wohnungssuche. Alle Wohnungen, die ich im Internet schon entdeckt hatte und ich mir auch gerne angeschaut hätte, sind mittlerweile vergeben. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich den ersten Monat pendeln muss. Na toll. Oder ich bekomme erst gar keine Zusage, das kann natürlich auch sein.

Jetzt zu einem anderen Thema: diesem SAUWETTER! Eigentlich wollte ich mir meine Kommentare dazu verkneifen, aber angesichts des nicht aufhörenden Regens bleibt mir nichts anderes übrig. Bis nächste Woche Sonntag muss sich das Wetter schwer gebessert haben, da feiern wir mit gut 70 Leuten eine Gartenparty. Außerdem wäre so ein bisschen Sonne doch mal eine willkommene Abwechslung, vor allem im Hochsommer.

Aber da das Wetter ja anscheinend nicht besser werden will, habe ich endlich mal Zeit meine ganze Ladung Stoff zu verschaffen, die ich mir im April beim Holländischen Stoffmarkt in Karlsruhe zugelegt habe. Oder ich könnte mal wieder was lesen. Oder was essen…

Erste Zulassung endlich da… 3. August 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kalligraphie, Kochen, Kultur, Nähen, Sommer, Studium.
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…leider noch nicht von Mannheim. Na ja, immerhin habe ich jetzt die Sicherheit, dass es dieses Jahr doch noch was wird mit dem Studieren, und das ist in erster Linie das Wichtigste. Die Zulassung kam von der Uni Tübingen, von der ich als letztes erwartet hätte, dass sie mich nehmen – immerhin kamen auf einen Studienplatz 20 Bewerbungen! Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass ich in Mannheim genau so viel Glück habe, aber da stehen die Chancen immerhin nur 1:10.

Mein Eignungsfeststellungstest in Karlsruhe war einfach nur grottig: Da gab es Fragen, die ich nicht beantworten konnte, weil a) ich noch nie etwas davon gehört hatte oder b) weil ich mir nicht sicher war und ich bei jedem Mal Nachdenken noch mehr verwechselt habe oder c) weil ich einfach kein Freund von Geographie bin. ;-) Daher musste ich beschämenderweise die Frage mit den Hauptstädten von deutschen Bundesländern auslassen, da ich nur eine oder zwei von den angegebenen sechs wusste und ich nur mit allen sechs richtigen überhaupt einen Punkt bekommen hätte. Warum mir also die Mühe machen und zwei Städte aufschreiben, wenn ich dafür eh keinen Punkt bekomme? Einige andere Fragen gingen um philosophische Grundsätze, von denen ich noch nie etwas gehört habe, da ich weder Philosophie noch Ethik als Schulfach hatte. Da habe ich dann teilweise einfach geraten oder in den hintersten Ecken meines Hirns gekramt und doch die richtige Lösung angekreuzt (multiple choice!). Seit meiner Zusage aus Tübingen ist mir eh egal, ob ich von Karlsruhe eine Zu- oder eine Absage bekomme, da das Studium dort ja nur die Notlösung gewesen wäre. Für den Test hatten wir übrigens drei Stunden Zeit. Manche sahen mich etwas verstört an, als ich meinen Test nach 30 Minuten mehr oder weniger intensiven Durcharbeitens schließlich abgab und mich auf den Weg zu H&M und Karstadt machte.

SchatulleIm Karstadt habe ich mich erst einmal mit günstigem neuem Stoff eingedeckt: Für meine Silberbesteck-Schatulle – eine Errungenschaft vom letzten Flohmarkt – mit weinrotem Samt, aus denen ich kleine Deckchen bzw. Kissen nähe, die ich zwischen die verschiedenen Lagen Besteck legen kann und mit einem khakigrünen Häkelstoff für einen kurzen Bolero. ¡Olé! Sowieso habe ich in den letzten Tagen wieder sehr viel genäht, aber was soll man bei dem verregneten Wetter sonst auch machen? Ein Hoch auf den Klimawandel.

Der Kalligraph, dem ich vor ein paar Tagen im Stadtmuseum Baden-Baden zugesehen habe, heißt Norman Hothum und beschäftigt sich hauptsächlich mit mittelalterlichen Schriften und Illustrationen, aber auch mit dem Leben im Mittelalter ansich. Die Gespräche mit ihm waren sehr interessant und haben mir wieder Lust gemacht, mich mit Kalligraphie zu beschäftigen, die in letzter Zeit bei mir etwas zu kurz gekommen ist.

Mit dem Jackpotknacken beim anschließenden Bowlen ist es auch diesmal leider nichts geworden ;-) Aber irgendwann schaffen wir es!

Letzte Woche habe ich mir zwei spanische Bücher bestellt, da ich befürchte, dass ich die Sprache mehr und mehr verlernen werde. Die beiden Bücher sind La Celestina von Fernando de Rojas und Al Morir Don Quijote von Andrés Trapiello.

So, und jetzt werde ich leckere Mirabellenmarmelade kochen, mjam.

Höllisches Klettererlebnis / Buchpaket da 22. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Musik, Schule, Sommer.
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Gestern war ich mit meinem Sportkurs im Kletterpark in Kandel. Ich wusste zwar schon vorher von meiner Höhenangst, trotzdem habe ich mich an einen einzigen Parcours getraut. Danach musste ich leider aufhören – das war im wahrsten Sinne einfach zu hoch für mich. Die Höhe an sich ist nicht das Problem, aber Wackeln + Laufen + Höhe verträgt sich bei mir einfach nicht. Nach einer halben Panikattacke auf einem Drahtseil habe ich den Parcours beendet und mich zwei Stunden hingesetzt.

Meine Erkältung ist davon nicht gerade besser geworden. Im Gegenteil. Gegen Abend habe ich nicht einmal mehr Luft bekommen. Da konnte mich nur noch Nasenspray retten, von dem ich für gewöhnlich nach spätestens 2 Wochen abhängig bin. Danach habe ich einen Lindenblütentee getrunken und bin um halb 10 ins Bett um mich gesund zu schwitzen. Leider konnte ich die Nacht jedoch nicht durchschlafen, da die Erkältung mich einfach nicht in Ruhe gelassen hat. Heute morgen war ich dann so kaputt, dass ich überlegt habe, warum ich überhaupt in die Schule sollte. Mein guter Wille hat dann letztenendes doch gesiegt.

In der Schule haben wir in den ersten zwei Stunden Spanisch einen Film geschaut, genau wie in Englisch in der dritten Stunde. Gemeinschaftskunde ist dann ausgefallen, da unser Lehrer „keinen Bock auf auf uns“ hatte (lang lebe Hettel!). Also bin ich heim gegangen, da das dann sowieso meine letzte Stunde für den Vormittag gewesen wäre. Gerade eben bin ich von Franz heim gekommen, das ich von 14 bis 15:30 hatte. Natürlich haben wir auch da einen Film geschaut. Was soll man mit Abiturienten in der letzten Schulwoche ihres Lebens auch noch groß machen??

Jetzt werde ich mich erst einmal auf den Musikabend an meiner Schule heute Abend vorbereiten, bei dem ich als Teil des Chors zu bewundern sein werde. ;)

Übrigens kam heute mein Gewinn von Lovelybooks. Die drei Bücher, die ich bekommen habe, sind

1. Sarah Kuttner: Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart

2. Jonathan Safran Foer: Extrem laut und unglaublich nah

und

3. Cecelia Ahern: Vermiss mein nicht.

Mit Sarah Kuttner habe ich heute Vormittag angefangen. Liest sich recht leicht und ist amüsant. Vielleicht werde ich ja auch heute schon damit fertig…? Zur Not mach ich’s morgen am Baggersee (ja, ich weiß, dass ich krank bin, aber das lass ich mir nicht nehmen.), denn das gute Wetter muss man ja ausnutzen.