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Lang ist’s her… 24. Juli 2007

Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Bücher, Freizeit, Studium, Technik, Zeugs.
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…dass ich den letzen Blog-Eintrag verfasst habe. Aber jetzt, wo ich mit meinem Praktikum bei der IT + Media Group GmbH in Baden-Baden fertig bin, habe ich wieder etwas Zeit.

Was gibt’s zu erzählen? Wie gesagt, ich habe mein Praktikum beendet. Dort habe ich mich vor allem um das interne Rechnungswesen gekümmert und sehr viel gelernt, was mir beim Studium behilflich sein wird. Außerdem habe ich mich bei den obligatorischen Kicker-Matches um 12:30 und 17:30 jedes Tages wacker geschlagen und trage seither den Titel „Sieger“. ;)

Meine Bronchitis, die ich seit dem Abischerz – also schon seit 5 Wochen! – habe, ist leider inzwischen so schlimm geworden, dass sich seit gestern ein Antibiotikum nehmen muss, und da ich auch noch ständig einen Druck auf dem linken Ohr habe, wurde ich gleich noch zum HNO-Arzt geschickt. Jetzt stehe ich tagtäglich unter dem Einfluss von nicht weniger als 13 Medikamenten. Na wenn das nicht weiterhilft, weiß ich auch nicht!

Vorletzte Woche habe ich in einer Nacht-und Nebelaktion drei Unibewerbungen geschrieben, eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch habe ich schon. Deshalb fahre ich morgen früh nach Tübingen, um ab 9 Uhr zwei 45-minütige Einstufungstests in Spanisch und Englisch zu machen und mich anschließend einem Interview zu unterziehen. Ich darf denen da bloß nicht sagen, dass ich neuerdings eigentlich in Mannheim Kultur und Wirtschaft mit Spanisch studieren möchte. ;) Hoffen wir mal, dass ich aus Mannheim auch noch eine Zusage bekomme, sonst schlage ich hier alles kurz und klein. Außerdem ist es schon mal deshalb wichtig, weil die Zusage erst bis Mitte August kommt und das Semester dort schon am 3. September los geht, und wer soll sich in 2 Wochen schon einschreiben und eine Wohnung finden?? Heute Abend werde ich mich aber erstmal hinsetzen, um mich auf das Gespräch und die Tests in Tübingen vorzubereiten, d.h. ich werde spanisch Fernsehen und die neueste ECOS-Ausgabe lesen. Wenn ich von Mannheim keine Zusage bekomme (15 Plätze für Spanisch!), will ich unbedingt nach Tübingen.

Seit einer Woche bin ich übrigens auch Stipendiatin bei e-fellows.net. Ich muss sagen, die Vorteile, die man dort hat, sind schon toll: Ich bekomme für mindestens 2 Semester DSL 1000 für 5,43 € im Monat und ständig neue Praktikums- und Jobangebote. Leider dauern die meisten Praktika etwas um die 5 Monate, daher werde ich eben diese während des Studiums nicht wahrnehmen können. :(

Meine ganzen Bücher, die ich zum Abi bekommen habe, habe ich in den letzen 2, 3 Wochen auch schon gelesen. Dazu gehören:

Mein Wunschzettel und meine Buchliste bei Amazon.de sind in den letzten Tagen auch noch gewachsen, man kann ja nie wissen, wie lange einem die Zeit vorkommen kann, bis man eine Zulassung von der Uni bekommt. ;)

Ein weiteres „Highlight“ der letzten Tage: Mein PC ist kaputt gegangen. Als ich die Abizeitung noch gemacht habe, musste ich ja schon das Netzteil austauschen. Diesmal war der CPU kaputt. Ich habe dann kurzen Prozess gemacht und mir einen neuen gekauft, wahrscheinlich wäre sonst in zwei Wochen noch der Arbeitsspeicher kaputt gewesen… Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Fujitsu Siemens Scaleo I, den es bis Freitag im Media Markt gab, und etwas weniger stolze Besitzerin von Windows Vista. Na ja, ich werde mich hoffentlich irgendwann noch damit anfreunden. Im Oktober kaufe ich mir dann übrigens noch ein MacBook.

Ich denke nicht, dass ich irgendetwas Spektakuläres der letzten Tage (und leider auch schon Wochen) vergessen habe, also beende ich das Ganze hier mal.

Hardcore-Shopping in Freiburg! 7. Juni 2007

Posted by Carolin Schmidt in Fernweh, Freiburg, Freizeit, Kultur, Nähen, Zeugs.
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Gestern morgen um 7:27 setzte ich mich in den Zug nach Freiburg. Nach gut 1,5 Stunden kam ich an und wurde am Bahnhof schon von meiner Tante (’ne andere Tante, nicht die von Basel!) empfangen. Von da aus machten wir uns gleich Freiburger Museum für Ur- und Frühgeschichteauf den Weg in die Stadt, wo wir uns erstmal in ein nettes Café am Augustinerplatz setzten, da die Geschäfte alle erst um zehn öffneten.

Nach einem halben Liter Kaffee und einem Croissant zeigte meine Tante mir schnell das Museum für Ur- und Frühgeschichte, und wir statteten gleich mal dem ersten Stoffladen einen Besuch ab. Meine Tante hat mich den ganzen Tag über nur eingeladen, weshalb ich mich nach dem Mündlichen erstmal hinhocken und nähen muss. ;) In diesem Geschäft kaufte ich mir Stoff und den dazugehörigen Schnitt für ein Wickeltop. Auch meine Tante “kleidete” sich für die Verabschiedung des Schulleiters an ihrer Schule, der Klinikschule Freiburg, ein.

Als nächstes spazierten wir kurz über den Münstermarkt. Ich glaube auf keinem Markt hier in der Nähe jemals so viele Tee-Stände gesehen zu haben. Dort kaufte ich mir übrigens einen “Frauentraum” mit Orangenaroma (gleich mal ausprobieren!). Da das Münster wegen der Messe leider nicht zur Besichtigung offen stand, schlenderten wir noch kurz durchs Städele (dort wurde mir das Alte Kaufhaus gezeigt) und besuchten eine Freundin meiner Tante in ihrem Asia-Laden, wo wir unsere schon ziemlich schweren Tüten zwischenlagerten.

Danach ging’s gleich zum nächsten Stoffladen – und 2 weitere sollten noch folgen. Den Schnitt, den ich mir kaufen wollte, sah ich schon aus weiter Entfernung: Ein kurzer Bolero zum Binden. Und der passende Stoff in weiß war auch schon dabei! Also schenkte meine Tante mir das alles auch noch (zum Abi und zum Geburtstag, zu Weihnachten und Ostern… ich hatte zu meiner Tante vorher kaum Kontakt). Anschließend, es war schon gegen zwölf, besuchten wir für eine Weile die Uni, in der ich bisAltes Kaufhaus vor kurzem noch studieren wollte. Hätte nicht gedacht, dass die Hörsäle da so klein sind – da waren teilweise nur zwei Sitzreihen drin! Danach setzten wir uns dann gegenüber in ein Restaurant und aßen Linguine mit Spinat und gerösteten Pinienkernen *mjam!

Nachdem jeder von uns noch einen Espresso getrunken hatte, ging’s auch schon weiter zum nächsten Stoffgeschäft. Auf dem Weg dahin kamen wir noch in eine Buchhandlung, wo ich abends das Geburtstagstagsgeschenk für meine Mutter kaufte und einen kleinen Ratgeber zum Zeitmanagement fand, den ich mir eventuell noch kaufen werde.

Als wir schließlich in besagtem Stoffgeschäft ankamen, half ich meiner Tante beim Auswählen der Stoffe und Schnitte für ein neues Outfit. Nach einer knappen Stunde und gut bepackt (und ich hab’ mir nicht mal was gekauft!) brachten wir unsere Tüten ins Geschäft der Freundin meiner Tante. Dort bekam ich übrigens noch ein Päckchen unglaublich lecker riechender Räucherstäbchen und einen Stäbchenhalter (heißt das so?).

Anschließend bummelten wir noch ein wenig in der Stadt und besichtigten endlich das Münster. Das einzige Foto, das ich dort aufgenommen habe, war leider etwas verschwommen. Naja. In den vierten Stoffladen gingen wir dann nicht mehr, denn es war halb vier und langsam wollten wir uns auch auf den Rückweg nach Baden-Baden machen. Ach ja: Gegenüber vom Münster gibt es einen Benetton, wo meine Tante mir einen schönen Gürtel spendierte. ;)

Auf dem Rückweg zum Asia-Laden kamen wir dann nochmals an der Buchhandlung vorbei, in der ich einen ziemlich dicken Frankreich-Schmöker für meine Mutter kaufte. Bei diversen Chocolatiers deckten wir uns noch gut mit den leckersten Sorten Schokolade ein, die ich je gesehen habe (Chili-Mandeln, Schokolade mit rotem Pfeffer, Schokolade mit Banane-Curry-Füllung…).

Nach diesem erfolgreichen Tag – vor allem für mich- fuhren wir zur Wohnung meiner Tante, um uns kurz etwas auszuruhen und mit ihrem Auto dann zum Ikea zu fahren. Auch dort wurde ich Zeuge ihrer unglaublichen Großzügigkeit, denn sie schenkte mir sogar mein neues Bücherbord und hübschen Deko-Schnickschnack. Auch eine große Packung Havreflarn-Kekse war drin! ;)

Habe ich irgendwas vergessen? Ich glaube nicht. Auf jeden Fall war es wieder ein erlebnisreicher Tag, an dem sehr viel für mich heraus sprang. Auch wenn meine Tante das hier niemals lesen wird: Danke! )

Ein Tag in Basel 2. Juni 2007

Posted by Carolin Schmidt in Basel, Bücher, Fernweh, Freizeit, Kalligraphie, Kultur, Zeugs.
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>> Fotos zum Ausflug gibt’s hier <<

Gestern morgen um 9:13 ging meine bisher erste Reise nach Basel los. Nach 80 Minuten kamen wir am Badischen Bahnhof an und fuhren gleich ins Beyeler-Museum. Nebenan im Park befand sich ein Café, in dem wir mit einem Kaffee und einem Croissant in den Tag starteten. Im Museum schauten wir uns die Ausstellung „Edvard Munch – Zeichen der Moderne“ an (also doch kein Bauernmuseum). Eigentlich kann ich mich ja nicht für die Moderne begeistern, aber zum Glück wurden auch einige impressionistische Werke ausgestellt. Damit konnte ich dann was anfangen.

Gegen 13:30 Uhr, nachdem wir uns noch im museumseigenen Shop eingedeckt hatten, machten meine Tante und ich uns dann auf den Weg ins Basler Zentrum. Dort spazierten wir noch eine Weile vor uns hin und fuhren anschließend mit dem Tram in Richtung Münster, um zur Papiermühle zu kommen. Im Restaurant, das sich gleich neben dem Museum befindet, aßen wir noch etwas Kleines zu Mittag (es war schon 15:00). Das ganze Viertel ist übrigens ein echt hübscher kleiner Fleck.

Gleich nachdem wir das Museum betraten, kamen wir in den Shop. WOW! Ich habe noch nie so viele schöne Kalligraphie-Sachen gesehen! Natürlich habe ich nach dem Besuch nicht die Finger davon lassen können und habe gleich mal für 72 CHF einiges gekauft (das Geschenk von meiner Tante fürs Abi), nämlich:

Kalligraphie

 

  • ein kleines Notizbuch
  • ein ebenso kleines wie schönes Adressbuch
  • eine Schreibfeder, also noch ein richtiger Gänsekiel
  • eine dunkelrote Stange Siegellack
  • eine parfümierte Frühlingstinte in grün
  • einen unglaublich schönen Füllfederhalter
  • eine Doppelstrichfeder
  • zwei Rollen handgeschöpftes Papier, eins mit Tannennadeln oder Rosmarin und eins mit Grashalmen.

Im Museum selbst gab es einiges zu sehen: Es ging los im Keller, wo man einem Papiermacher beim Schöpfen zusehen konnte. Von ihm erfuhr ich auch einiges über die Grammatur eines solchen Bogens, über die Richtung des Faserlaufs etc. Im Gegenzug erzählten wir ihm auch einiges über unsere Druckerei, sodass aus der kleinen Vorführung ein etwas längeres Gespräch wurde.

Ich beim DruckenDa die Papiermühle nur bis 17:00 offen hat und es nach dem Gespräch schon 16:20 war, verabschiedeten und bedankten wir uns und stiegen die Treppen rauf in ein Zimmer, in dem ich mich besonders wohlfühlte: Im Schreibraum. Dort konnte man wiederum eine Frau beim Schreiben, Gestalten, Siegeln und Verzieren bewundern. Und wieder war ich überwältigt von der Vielfalt an Kalligraphie-Utensilien, die sich bei ihr auf dem Tisch befanden. Diese Frau spielte eine nicht unerhebliche Rolle bei meinem Kauf nach dem Besuch, da sie mich dazu ermutigte, nur viel zu kaufen. Danke!

Im gleichen Stockwerk konnten wir einem Mann zuschauen, wie er Lettern für die Druckmaschinen goss. Solche Lettern habe ich mir früher immer aus der Druckerei stibitzt. ;) Aber heutzutage braucht die ja auch keiner mehr. Danach zeigte mir meine Tante eine Maschine, die mir irgendwie bekannt vorkam. Mit meiner Vermutung, dass wir so eine auch in der Druckerei haben, lag ich dann richtig, denn es war eine Linotype. Soweit ich weiß, sieht unsere allerdings etwas anders aus.

Im nächsten Stock durfte ich dann zum ersten Mal selber drucken, nachdem ich meinen Namen mit Lettern gelegt hatte. :)

Anschließend ging’s noch eine Etage hoch in die Buchbinderei. Da es allerdings schon kurz vor 5 war, schauten wir uns dort nur kurz die Maschinen an und machten uns dann auf den Weg ins Erdgeschoss, wo Federn, Tinten und Papier auf mich warteten.

Wir verließen also das Museum um Punkt 17 Uhr und liefen wieder Richtung Innenstadt (H&M olé). Da wir keine Lust hatten, den Rhein mittels Brücke zu überqueren, machten wir es uns in einer kleinen Fähre bequem, die uns in kürzester Zeit ans andere Rheinufer brachte. Dort spazierten wir ein wenig am Fluss entlang und stiegen die Treppen zum Münster hoch, dem wir noch einen kleinen Besuch abstatten wollten. Leider war es schon seit 17:00 geschlossen. Also nahmen wir kurzerhand die nächste Fähre zurück auf die andere Seite.

Am Marktplatz suchten wir dann vergebens nach einem kleinen Bistro. Nachdem wir gut 20 Minuten gesucht hatten, sprachen wir eine Passantin an, die uns ein kleines Restaurant am Ufer des Rheins empfahl. Und es war in der Tat ein nettes kleines Restaurant. Wir tranken also den zweiten Kaffee dieses Tages und ruhten uns vom bisher schon recht anstrengenden Ausflug aus.

Gegen 19:30 holten wir uns an der gegenüberliegenden Haltestelle zwei Tickets und machten uns auf den Weg zum Bahnhof, wo unser Zug um 20:22 abfahren sollte. Dummerweise sind wir dann jedoch in den falschen Zug eingestiegen :D (irgendwann musste ja mal was Unvorhergesehenes passieren). Das merkten wir jedoch erst, als der Zug erst 20 Minuten nach unserer eigentlichen Abfahrtszeit losfuhr. Eigentlich sollten wir mit einem ICE innerhalb einer Stunde nach Offenburg fahren, dort umsteigen und um 22 Uhr ungrad in Baden-Baden ankommen. Stattdessen fuhren wir mit einem Regionalexpress (laaangsaaam!) nach Freiburg, wo dann Ende Gelende war. Am Schalter sagte man uns, dass wir mit dem nächsten RE um 22:25 bis nach Offenburg fahren, und dort in den Zug nach Baden-Baden umsteigen könnten, ohne etwas draufzahlen zu müssen. Da es aber erst 21:45 war und – zumindest mir – verdammt kalt war, genehmigten wir uns in der Bahnhofshalle den dritten Kaffee des Tages, natürlich wieder mit einem Croissant. Ansonsten lief jedoch alles glatt. ;) Nach diesem anstrengenden Tag und den wenigen Strapazen kamen wir dann um 23:48 daheim an (ans Agostea war dann natürlich nicht mehr zu denken). Gegen Ende der Fahrt konnten wir sogar wieder über unser Missgeschick lachen. Übrigens tun das jetzt auch mein Bruder und seine Freunde, die ich (wie konnte ich nur!) aus dem Zug anrief, um mir Rat einzuholen. Nächstes Mal denke ich zuerst nach und rufe dann nicht an.

Zu Hause konnte ich dann dank des Koffeinschubs nicht schlafen. Deshalb las ich noch einige Seiten in Umberto Ecos „Der Name der Rose“, von dem ich im Zug schon erstaunlich viel gelesen hatte. Ich sollte mich öfters in den falschen Zug setzen. Reisen bildet!

Heute wird geTAPAst / Besuch in Basel und Freiburg 31. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Nähen, Schule, Zeugs.
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Aloha. Das derzeitige Wetter ist zwar nicht so, als dass man mit dem hawaiianischen „Aloha“ grüßen dürfte, aber zumindest können wir ja mal versuchen, uns das Wetter schön zu reden. ;)

Meine Ferien waren bisher ziemlich unspektakulär. Ich durfte wieder unzähligen Mitschülern hinterher rennen, damit ich zumindest endlich mal zwei Drittel der Kursberichte für die Abizeitung habe, aber im Endeffekt fehlen mir immer noch 10 Berichte. Dass ich die Zeitung bis in einer Woche fertig haben muss, scheint in meiner Klasse kaum jemanden zu interessieren.

Nichtsdestotrotz gehe ich heute Abend nach der Arbeit mit ein paar Freunden in Baden-Badens Tapas-Bar. Für gar nicht mal so hohe Preise – was in Baden-Baden ganz ungewöhnlich ist – kann man sich dort an leckeren spanischen Tapas satt essen (ja, wirklich: wenn man pro Person 2 Tapas bestellt und jeder von jedem probieren darf, kann man durchaus satt werden!). Auch die Cocktails dort sind empfehlenswert. Am besten geht man natürlich zur Happy Hour hin, dann bekommt man einige davon zum halben Preis. ;)

Was mache ich sonst noch so in den Ferien?

1. Ich gehe morgen nach Basel. Meine Tante hat mir zum Geburtstag einen Besuch in der Papiermühle in Basel geschenkt, da ich mich ja für Bücher, Papier, Kalligraphie und Druck interessiere. Soweit ich weiß (langsam sollte ich mich mal erkundigen) fahren wir um 9 in Baden-Baden los, gehen dann in Basel zuerst noch in ein Bauernmuseum (?) und anschließend dann in die Papiermühle. Der Tag wird also sicher ziemlich anstrengend. Trotzdem muss ich morgen Abend fit sein, denn ich gehe noch mit Freunden nach Karlsruhe ins Agostea.

2. Nach Freiburg gehe ich dann übrigens auch noch. Meine Tante hat mich zu sich eingeladen, und anscheinend gibt es in Freiburg drei oder vier Stoffläden. Ich seh’s schon kommen – ich komm wieder mit mehr Stoff heim als ich jemals gebrauchen kann. Außerdem darf ich nicht vergessen, zum Ikea zu gehen. Da hol ich mir dann „Lack„, ein weißes Bücherbord, das ich genau neben mein schon vorhandenes Lack hänge. ;) Dann habe ich ein doppelt so langes Regal wie vorher und ich kann endlich alle meine Bücher verstauen. Falls ich in Tübingen genug Platz habe, will ich mir unbedingt „Kirp“ kaufen! Ein oder zwei Körbe in meiner Zimmerfarbe orange-gelb könnte ich natürlich auch gebrauchen. Soweit zu Freiburg.

Mehr gibt es heute, glaube ich, nicht zu sagen. Vielleicht kann mir der ein oder andere noch (Reise-)Vorschläge machen, da ich ja ab dem 18.6. keine Schülerin mehr bin (*schnief) und drei Monate nichts Ernsthaftes zu tun habe.

Die letzten Schulferien meines Lebens / Unter Wasser / Lecker Nachtisch! 26. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Abitur, Arbeit, Bücher, Freizeit, Kochen, Kulinarisches, Schule, Studium, Zeugs.
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Endlich (?) trete ich die letzten Schulferien meines Lebens an. Eigentlich ist es aber schon komisch zu wissen, dass man somit auch schon den letzten Schultag seines Lebens erlebt hat. Ich zumindest war etwas traurig, als ich gestern um 13:00 allen anderen aus meiner Klasse schöne Ferien wünschte mit dem Wissen, dass wir uns alle nur noch drei Mal nach den Ferien sehen sollten.

Jetzt fängt also ein neuer Lebensabschnitt an – alle treffen ihre Vorbereitungen für die Ausbildung oder das Studium, schreiben Bewerbungen und versuchen, der Bundeswehr zu entkommen. Natürlich wird man den ein oder anderen auch noch nach der Schulzeit sehen, und der ganze Haufen wird sich sicher auch hin und wieder im Ararat (Kneipe) versammeln, aber trotzdem ist es doch ein etwas seltsames Gefühl.

Obwohl, wie wahrscheinlich in jeder Klassenstufe, stets behauptet wurde, wir hätten keine richtige Klassengemeinschaft, sind, denke ich doch, die meisten traurig, dass alles so schnell vorüber ging. Während der Abivorbereitungen habe zumindest ich mich komplett abgeschottet, und auch nach dem Abi blieb nicht mehr viel Zeit, sich mit den anderen zu treffen. Jetzt ist es eigentlich schon fast zu spät, denn in den Pfingstferien sind die meisten damit beschäftigt, ihre vier Themen für die mündliche Prüfung vorzubereiten, da wir das endgültige Thema am ersten Tag nach den Ferien erst erfahren und am folgenden Montag schon die Prüfung haben. Außerdem werde ich vor allem mit der Gestaltung der Abizeitung beschäftigt sein.

Zu wissen, dass jetzt etwas Neues anfängt, ist irgendwie seltsam. Man wird für ein paar Monate keinen geregelten Tagesablauf mehr haben und wahrscheinlich erst einmal seinen Eltern auf die Nerven gehen. ;) Einige werden wegziehen, um zu studieren oder eine Ausbildung zu machen, andere gehen ins Ausland oder zum Bund. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, morgens etwas anderes zu machen, als um 6:29 (damit ich rechtzeitig das Radio anmachen kann! ;) ) aufzustehen und in die Schule zu gehen. Ich muss mir wahrscheinlich zuerst die Zeit von Juli bis Mitte Oktober verplanen, weil ich sonst vor lauter Langeweile verrückt werden würde. London ist da schon mal ein guter Anfang.

Jetzt zu etwas Anderem: Gerade eben bei der Arbeit im Festspielhaus ist mir meine Wasserflasche ausgelaufen. Nach der Verwendung Tausender von Servietten ist meine Tasche jetzt zum Glück nur noch feucht (das Leder wird’s mir danken), allerdings hat Sarah Kuttners „Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart.“ einen erheblichen Wasserschaden davongetragen. Tja Sarah, jetzt liegst du unter einem Stapel schwerer Bücher, um gepresst zu werden. Morgen geht’s dir wieder gut.

Für heute Mittag habe ich einen ganz ganz leckeren Nachtisch gezaubert, nämlich eine Joghurtbombe. So einfach es sich auch anhört, so gut ist es: 750 g Joghurt, 600 ml geschlagene Sahne, 1,5 Päckchen Vanillezucker und 180 g Zucker. Es war so gut, dass wir die Bombe innerhalb kürzester Zeit verschlungen haben – dieses Rezept sollte der ein oder andere unbedingt ausprobieren!!

Mal wieder krank – aber dafür habe ich ein neues Buch! 19. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Freizeit, Kulinarisches, Zeugs.
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Tjaja, lange bin ich verschont geblieben, aber trotzdem hat mich mal wieder eine Erkältung erwischt. Eigentlich ist es erstaunlich, da das erst die zweite oder dritte seit Anfang 2006 ist und ich sonst immer gut 4-5 Anginen im Jahr hatte. Blöderweise kann ich die Erkältung jetzt aber gar nicht brauchen; denn am Montag geht’s mit dem Sportkurs nach Kandel in den Kletterpark, und wir müssen für die Abizeitung nächste Woche Fotos für die Steckbriefe der Abiturienten machen. Na ja, vielleicht werd ich ja bis dahin wieder gesund. Hoffen wir’s mal.

Zur Zeit lese ich ja gerade „Der Name der Rose“ von Umberto Eco. Ich muss zugeben, dass es mir etwas schwer fällt, die ganzen lateinischen Begriffe und Phrasen zu verstehen, da ich mich vor Latein in der Schule drücken konnte. ;) Im Nachhinein merke ich, dass ein bisschen Latein vielleicht nicht geschadet hätte; aber vielleicht kann ich das ja nachholen.

Übrigens war ich gestern im baden-badener Fachmarktcenter und bin nicht drum herum gekommen, mir ein neues Buch zu kaufen, obwohl ich hier noch eine Menge herumstehen habe, die nur darauf warten, gelesen zu werden. So wurde also „Das Geheimnis der Hebamme“ von Sabine Ebert von mir auserkoren, da es für den Festeinband eigentlich recht billig war. Nur, woher nehme ich die Zeit, das alles zu lesen? Ich erinnere nochmals daran, dass mich nächste Woche noch ein Buchpaket von Lovelybooks erwartet…

Und bevor ich’s vergesse: Gestern war ich in Baden-Badens neuer Sushibar und ich kann sie eigentlich nur weiterempfehlen. Die Preise sind in Ordnung und die Auswahl an Sushi erst recht. Trotzdem sollte man viel Geduld mit sich bringen, da die Bedienung leider einiges bei unserer Bestellung verschwitzt hat. ;) Zum Nachtisch habe ich mich getraut, Daifuku zu bestellen. Ich muss zugeben, hätte man mir das vorher gezeigt, hätte ich es bestimmt nicht genommen, denn das ganze sah aus wie ein Klumpen Kleister oder vielmehr wie ein toter Frosch. Alles in allem eine recht zähe und klebrige Angelegenheit. Trotz allem war’s lecker.

Daifuku

Jetzt werde ich mich wohl erstmal wieder hinlegen und versuchen gesund zu werden. Und natürlich weiterlesen!

London in 12 Stunden / Lockerer Job im Kurhaus Baden-Baden 13. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Arbeit, Fernweh, Freizeit, Kulinarisches, Kultur, Zeugs.
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Was kann man in 12 Stunden in der englischen Hauptstadt alles machen? Ich weiß, dass die Zeit nie reicht, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, aber zumindest ein paar sollten es schon sein. Wahrscheinlich fliegen wir von Dienstag, 26., auf Mittwoch, 27. Juni. Abiturient zu sein ist toll, da hat man schon ab Mitte Juni Ferien. ;)

Nächste Woche kaufe ich mir den Spirallo Reiseführer von Falk. Zum Glück hat meine Mutter mich vorhin daran erinnert, dass wir noch Geld umtauschen müssen, das hatte ich total vergessen. Was ich unbedingt sehen muss, ist Buckingham Palace, Tower Bridge und das Foltermuseum. Außerdem werden wir natürlich auch den Afternoon Tea zelebrieren. Tee rockt!

Übrigens habe ich gestern im Kurhaus bei der Feier zu 20-jährigen Bestehen von L’Tur gearbeitet. Ich hätte es mir im Leben nicht so chillig vorgestellt: Zuerst haben wir uns umgezogen, dann hatten wir von 17:30 bis 19:00 frei. Bis 20 Uhr haben wir dann Gäste reingelassen und bis 22 Uhr gemütlich im Kurhaus-Restaurant gespeist (auf Kosten des Hauses versteht sich!). Als Vorspeise hatte ich ein Steinpilzschaumsüppchen mit Wachteln und Rotweinpflaumen, danach Zitronenspaghetti mit gegrillten Gambas und schließlich einen Espresso. Für das Dessert hat leider die Zeit nicht mehr gereicht, denn wir waren ja schließlich zum Arbeiten da! Anschließend haben wir die Headsets der englischsprachigen Gäste eingesammelt (vorher noch eine Flasche Sekt geköpft) und mit Flugzeug-Trollies Dosenprosecco verteilt. Da wir noch massig davon übrig hatten, durften wir uns davon noch ein paar Dosen mit nach Hause nehmen. ;)

Wir – das sind wir drei Mitarbeiterinnen des Festspielhauses Baden-Baden und zwei Stewardessen – haben auch versucht durchzusetzen, dass wir die Outfits (schwarzes knielanges Kleid, weißer Gürtel, schwarz-weißes Tuch – Foto folgt) behalten dürfen. Allerdings haben wir niemanden aus der Requisite gefunden, weshalb wir einfach unsere Adressen auf den Kleidern hinterlassen haben. Mal schauen, ob sie uns im Laufe der nächsten Woche zugeschickt werden. Alles in allem war der Abend also echt angenehm – dabei hatte ich gestern Mittag noch keine Lust, da von 17 bis 2 Uhr zu arbeiten. Im Nachhinein würde ich das jederzeit wieder tun. ;)

Stylisher Eier-Trenner / RyanAir suckt 5. Mai 2007

Posted by Carolin Schmidt in Bücher, Fernweh, Freizeit, Zeugs.
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Vorhin hat mir mein Bruder im Internet einen sehr stylishen Eiertrenner gezeigt. Ich persönlich würde das Ei, besonders natürlich das Eiweiß, danach aber nicht mehr unbedingt essen wollen ;)

Eiertrenner

Nachdem wir uns gestern auf den 10. und 11. Juli bezüglich unserer London-Kurzreise geeinigt hatten, dachten meine Freundin und ich, dass wir uns mit der Buchung vielleicht noch ein wenig Zeit lassen könnten, etwa bis heute. Pustekuchen. Als ich gerade eben noch mal nach dem Flug geschaut habe, waren die Preise gestiegen. Jetzt werden wir uns wohl erst mal einen neuen Termin suchen müssen. Der 25. und 26. Juni würden sich da anbieten, denn da kostet der Flug hin und zurück auch nur 20 € mit allem drum und dran. Schauen wir mal, ob wir an dem Termin auch wirklich beide Zeit haben. Ansonsten könnten wir (bzw. eigentlich nur ich, denn meine Freundin macht nach dem Abi eine Ausbildung) nur noch bis Mitte Juli nach London, da Ende Juli Interviews an den Unis stattfinden und ich mir die Zeit dafür freihalten muss. Na ja, hoffen wir einfach mal das Beste. Buchen werden wir daher wahrscheinlich erst nächste Woche.

Leider bin ich diese Woche immer noch nicht dazu gekommen, „Der Name der Rose“ zu lesen. Ständig habe ich es mir vorgenommen, und auch bei ICQ steht es schon seit Anfang der Woche in meiner Away-Message. Heute Abend will ich aber endlich damit anfangen, sofern meine Kopfschmerzen mich heute in Ruhe lassen. Ich glaube, das liegt daran, dass ich seit der Abihütte nicht mehr gescheit schlafen kann. Um Dienstag rum war das ja noch verständlich, um die Zeit war Vollmond, aber auch davor und danach habe ich es irgendwie nicht geschafft, durch- und auszuschlafen. Ich hoffe mal, das legt sich nächste Woche, wenn ich endlich alle Klausuren hinter mir habe und mich mal entspannen kann.

Kafkas „Verwandlung“ habe ich übrigens am Mittwoch Abend gleich gelesen. Ich muss sagen, interessante Geschichte, aber das Ende ließ mich zutiefst unbefriedigt. Warum schreibt man so ein Buch? Warum ausgerechnet ein Käfer? Warum hat Gregor sich überhaupt verwandelt? Und warum zum Teufel hat er sich nicht mehr zurückverwandelt? Fragen über Fragen, auf die ich hoffentlich übermorgen im Deutschunterricht eine Antwort finden werde.

Jetzt nehme ich mir aber endlich mal die Zeit, ein bisschen zu lesen. Aber nur, falls nichts Interessantes im Fernsehen kommt, ihr wisst ja, 20:15 und so… ;)

Das Problem mit den Mäusen 25. April 2007

Posted by Carolin Schmidt in Zeugs.
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Wie ihr schon dem Titel entnehmen könnt, bin ich zu Hause von Mäusen befallen. Mein Problem sind aber weniger die Mäuse, die im Garten sind, als vielmehr die Mäuse, die der Kater meiner Nachbarn mir seit ein paar Tagen anschleppt -.- Heute morgen lag schon wieder eine vor meiner Balkontür. Aber wenigstens war die noch am Stück! Von der letzten Maus habe ich nach 2 Stunden nur noch den Schwanz und ein paar Reste gesehen…

Und jetzt die Frage: Was tun gegen einen lieben Kater, der einen so vergöttert, dass er dauernd Mäuse vorbeibringt? Ideen? Tipps, wie ich mich verhalten soll, damit er das bleiben lässt?

Gerade im Sommer ist es ja dann immer schwer, die Mäuse wieder loszuwerden, bevor sie von Fliegen heimgesucht werden -.- Naja, vielleicht finde ich ja was im Internet *hoff